Sonntag, 29. November 2015

Weiter in Richtung Südküste!

Heute melden wir uns aus Albany. Ein tolles Städtchen direkt am Pazifischen Ozean mit einem schönen natürlichen Hafen.
 
Wir sitzen gerade an einem tollen Strand und Ivan grillt gerade für uns ein Steak und ein paar Würstchen. 


Als wichtisten Punkt möchten wir gleich vorweg ein großes HAPPY BIRTHDAY zum Geburtstag von meinem Vater Reinhard schicken. Das Ständchen folgt heuer telefonisch. Wir wünschen dir viel Gesundheit, Glück und Gute Laune um die Wehwehchien des Alters gut zu meistern.
 
Wir möchten euch aber natürlich nicht vorenthalten wie wir hier her gekommen sind. Daher mal Schritt für Schritt.

Aufwachen am Wave Rock im Nirdendwo

Wir haben auf einem Campingplatz am Wave Rock übernachtet und nachdem wir schon um 5 Uhr morgens wach waren, weil hier die Sonne so früh aufgeht, haben wir den morgen genutzt und sind zu einer einstündigen Wanderung aufgebrochen. Der Wave Rock ist wirklich eine spannende Erscheinung. Ein Felsen im Nichts, sonst ist keine Erhöhung zu sehen,  nur einige dieser Felsen und der wie eine Welle geformte Wave Rock.

Auf der Wanderung sind wir bei einigen sehr merkwürdigen Landschaften vorbei gekommen. Als erstes kommt man an einem Felsen vorbei, der als Hippo's Yawn bekannt ist, weil er aussieht, als ob ein Nilpferd gähnen würde.

Dann geht es weiter über Stege durch eine Landschaft, wo in der Regenzeit alles unter Wasser ist (momentan herrscht keine Regenzeit, also war alles ausgetrocknet) und zu einem Salzsee. Der See war so extrem salzig, dass das Ufer ganz weiß war und die Wasseroberfläche hat gelb geschimmert.


Weiter kommt man am Wave Rock Airport vorbei, ein Stück eingezäuntes Land mit einem Haus als Airport. Anscheinend gibt es Touristenflüge hier her. Wir haben keine Bewegung gesehen. Da würden wir sagen, ist der Bozner Flughafen schon extrem groß.

Der Highway hat uns wieder

Nach unserer Wanderung war es Zeit uns wieder in unseren Campervan zu setzen und uns weiter auf den Weg Richtung Süden zu machen. Auf den Highways hier in Western Australia darf man 110 kmh fahren. Das nützen wir meist aus, damit wir ein Stück weiter kommen.
Aufpassen muss man dabei auf einige Dinge, wie die Road Trains (extrem lange LKWs, die ohne erbarmen an uns Kleinen vorbeirasen), die Kangurus und Emus (sind meist nur am Morgen und am Abend unterwegs und kreuzen dann gerne die Straßen), Schlaglöcher (ja, auch die gibt es hier in Australien und die sind oft richtig groß) und dass de Straßen oft endlos immer gerade aus gehen. Das ist sehr ermüdent und man wird unkonzentriert.

Bis jetzt ist uns ein kleines Emu über die Straße gelaufen, aber wir konnten bremsen und der entgegenkommende Road Train war auch nicht so schnell dran, somit hat das Tier für dieses mal überlebt. Ein kleines Kanguru haben wir mal am Straßenrand hüpfen gesehen und als es das Auto gehört hat, ist es wieder Richtung Busch abgebogen. Ansonsten haben wir nur tote Tiere am Straßenrad gesehen und davon leider schon einige. Wir versuchen unsere Strecken am Tag zu fahren, da ist die Gefahr, dass die Tiere kreuzen nicht so groß.



Eine Übernachtung in Hopetoun

Da uns die Strecke von Hyden, wo der Wave Rock ist, bis nach Albany mit über 400 km für einen Tag zu lange war, sind wir in Hopetoun über Nacht geblieben. Ein ganz kleiner Ortschaft direkt an einem wunderschönen ewiglangen weißen Strand und einem einzigen Supermarket, der extrem teure Preise hat. Auch der Caravanpark dort war nicht gerade günstig, aber was solls. Wir hatten einen Platz fast direkt am Strand und durften einen tollen Sonnenuntergang miterleben. Die Nacht war schön ruhig - was will man mehr.




Weiter auf unserem Weg nach Albany

Albany ist eine größere Stadt hier im Süden und alle sagen, dass man sie mal gesehen haben soll, also müssen wir natürlich dort hin. Schon auf dem Weg dorthin merkt man dass die Gegend viel fruchtbarer wird und es kommen immer mehr Farmen und auch Weingebiete in Sicht. Nun besteht eine Ortschaft nicht mehr aus einer Tankstelle  und einem Geschäft, sondern gleich aus mehreren Häusern und eine Ortschaft ist auch nicht über 100 km von der nächsten entfernt.

Albany liegt direkt am Meer und war früher mal ein sehr wichtiger Hafen. Darüber hinaus findet man hier einige extrem schöne Strände und im Winter kann man hier super Wale beobachten, da die Tiere mit ihren Kälbern in die Bucht kommen um zu rasten. Leider sind die Wale schon wieder weiter. Dennoch ist das Städtchen super zum Spazieren und es gibt auch ein paar Geschäfte.

Donnerstag, 26. November 2015

Auf gehts ins Unbekannte!

Gestern, Mittwoch, wollten wir das Meer sehen und da Perth ja an einem großen Fluss liegt, aber nicht am Meer hat es uns nach Fremantle verschlagen.

Fremantle - ein tolles kleines Städtchen am Strand

Fremantle liegt nur eine halbe Stunde mit dem Zug von Perth entfernt. Die Züge fahren alle 15 Minuten, daher ist es wirklich einfach das Städtchrn zu erreichen. Dort findet man einen großen Hafen, wo wir sehr viele neue Autos hesehen haben, die mit dem Schiff gekommen sind. Sehr schön ist der Stadtkern von Fremantle mit einem kleinen Fischerhafen, wo ein Restaurant nach dem nächsten Fisch and Chips verkaufen. Die Fischtheken sind für uns mal wirklich cool anzusehen, da wir diese riesigen Fische nicht wirklich so in der Auslage liegen haben.

Sehr hübsch sind auch die kleinen alten Gebäude im Stadtkern, die noch wirklich gut in Schuss sind und genutzt werd



Das Highlight diesen Tages war aber, dass wir gefragt wurden ob wir die Kanone abschiessen wollen. Also das funktioniert so: es gibt ein ganz altes Gebäude etwas erhöht über der Bucht von Fremantle, wo eine Art Turm zu finden ist. Früher, als es noch keine großen technischen Hilfsmittel auf den Schiffen gab, musste jeder Hafen immer zur gleichen Uhrzeit eine Kanone abfeuern und so konnten die umliegenden Schiffe ihre (vereinfacht gesagt) Uhren darauf einstellen. Diese Tradition wird auch heute noch in Fremantle weitergeführt und so durfte Ivan genau um 1 Uhr zu Mittag nach einem Count Down den Knopf drücken und damit den Sprengstoff in der Kanone zünden. Cool, oder?



Mit dem Campervan durch Südwestaustralien

Heute, Donnerstag Morgens, haben wir unseren Campervan abgeholt. Gebucht haben wir diesen online in Hong Kong, da es ein gutes Angebot gab.

Unser Campervan ist einer von der etwas älteren Sorte mit Baujahr 1997 und sage und schreibe über 460.000 gelaufenen Kilometern. Nichts desto trotz fährt er sich nicht schlecht. Man kann darin ein paar Kleinigkeiten kochen und zu zweit darin schlafen. Das war für uns das wichtigste. So haben wir zum einen einen fahrbaren Untersatz und zum anderen eine Unterkunft.



Wir sind dann gleich los umd raus aus Perth nach Hyden und zum Wave Rock. Dieser Wave Rock ist wie ein kleiner Ayers Rock. Rund herum ist alles eben und auf einmal ist dieser Felsen und der ist auch noch genauso geformt wie eine Welle. Das Ding ist 15 Meter hoch und sieht wenn man darunter steht sehr spektakulär aus.



Wir haben uns für diese Nacht auf dem Campingplatz gleich neben dem Rock einquartiert und werden uns jetzt erst ein bisschen häuslich einrichten in unserem fahrenden Bett.

Mittwoch, 25. November 2015

Angekommen in Australien!

So interessant Hong Kong auch war, hat es sich doch mehr nach einem kurzen Städtetrip angefühlt. Wir hatten dort unser Hotel schon vorgebucht. Abgesehen vom Frühstück sind wir immer in Restaurants oder ähnlichem Essen gegangen und haben viel Sightseeing gemacht.

Hier in Australien fühlt es sich nun mehr nach dem von uns erhofften Abenteuer an.

Ankunft in Perth
 
Da wir vor 9 Jahren, als wir das erste Mal in Australien waren uns "nur" auf die Ostküste konzentriert haben. Sind wir dieses Mal ganz in der entgegen gesetzten Richtung gelandet, in Perth.
 

Schon bei der Ankunft am Flughafen von Perth waren alle sehr entspannt und gemütlich. Der Polizist bei der Passkontrolle hat mehrmals hinschauen müssen ob ich auch wirklich die Franziska bin, der der Pass gehört. Jeder der meinen Pass mal gesehen hat, weiß, dass das Foto nicht das beste war und natürlich habe ich mich auch in den letzten 8 Jahren doch etwas verändert. Nach kurzem Gespräch war die Einreise dann auch geschafft. Dann gings noch durch die Kontrolle mit dem Spürhund und wir waren in Australien angekommen.

Perth ist eine wirklich nette Stadt mit einem schönen Zentrim mit Fußgängerzone und vielen Parks. Wir wohnen hier in einem Hostel und sind damit recht zufrieden. Sehr angenehm ist die gut ausgestattete Küche in der wir nun schon einige Male für uns gekocht haben.
 

Unsere Wäsche haben wir auch gleich am ersten Tag gewaschen und getrocknet. Wir haben schon im voraus damit gerechnet, dass wir einmal in der Woche waschen müssen und daher war es Zeit. Die Waschmaschinen und Trockner im Hostel funktionieren mit Münzen und es klappt so recht gut. Jetzt haben wir wieder für gut eine Woche sauberes Zeug.
 



 
Tolle Aussicht vom Kings Park
 
Gestern haben wir den Tag in einem großen und sehr schönen Stadtpark von Perth, dem Kings Park, verbracht.

Auch wenn wir uns zu Beginn etwas verlaufen hatten, haben wir ihn dann trotzdem gefunden und waren begeistert. Der Park ist riesengroß und liegt etwas erhöht auf Mount Eliza und biete einen tollen Ausblick über das Zentrum und den Swanriver (Schwannfluss) an dem die Stadt liegt.

Toll fanden wir auch die Schilder, die im Park verteilt alles ein bisschen erklärt haben. So haben auch wir ein paar neue Pflanzen kennen gelernt und was über die Aboriginies gelernt.
 

 

Einleben in Australien
 
Langsam gewöhnen wir uns an die australischen Dollar in der Geldtasche und haben die übrigen Euros ganz verbannt. Wir haben uns auch eine Sim-Karte für unser Tablet gekauft, damit wir nicht immer einen kostenlosen Wifi-Hotspot suchen müssen. Beim Einkaufen von Lebensmitteln finden wir immer noch jedes zweite Produkt komisch und müssen nachlesen was es wohl ist. Wir haben aber auch schon ein paar bekannte Produkte gefunden.
 
 
Woran wir uns nur sehr schwer gewöhnen werden ist diese Weltkarte:  
 

Da ist Australien im Zentrum und Europa sieht irgendwie an den Rand geklatscht aus. Bei uns ist es immer umgekehrt.

Auf jeden Fall läuft die Eingewöhnung weiter und wenn ich ehrlich bin fällt es uns gar nichtal so schwer.

Montag, 23. November 2015

Merkwürdiges aus Hong Kong

Es gibt so vieles von HK zu erzählen, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll. 

ESSEN

Sicher am beeindruckendsten ist die Auswahl an Essensmöglichkeiten. Natürlich ist es verständlich, dass eine so große Milionenstadt wie HK viele Restaurants anbietet, aber das es letztlich so viele sind und so viele verschiedene Unterschiede gemacht werden ist unglaublich. Bei uns kennt man ja das typisch Chinesische Restaurant, mit denen das Essen in HK aber fast überhaupt keine Ähnlichkeit hat. Hier gibt es so viele verschiedene Typen von chinesischen Restaurants, wie Peking oder Shanghai Style, Cantonesisch oder HK BBQ Style. Wir haben den Unterschied da nicht ganz rausgeschmeckt, aber anscheinend sei die Küche von HK die gesündeste Chinesische Küche. Ob das nun stimmt oder nicht können wir nicht sagen. Darüber hinaus haben wir auch festgestellt, dass hier mehr Nudelgerichte mit verschiedenen chinesischen Nudeln auf der Karte zu finden sind als Reisgerichte. Das war für uns doch etwas überraschend. Hier ein paar interessante Fotos, von den Speisen die wir probiert haben.


MÄRKTE

Es gibt in HK so viele verschiedene Märkte, aber nicht nur die Zahl der Märkte ist wahnsinnig hoch, sondern auch die Unterschiede sind riesig. Habt ihr schon mal von einem Ladie's Market gehört? Dort gibt es alles was eine Frau so braucht, von Kleidung zu Unterwäsche und sonst noch vieles mehr.


Interessant war auf jeden Fall auch der Goldfischmarkt. Das ist ein ganzer Häuserblock, wo fast jeder Laden nur Fische und Aquariumzubehör verkauft. Wenn man das so hört klingt es noch nicht so spannend, aber ihr müsst euch vorstellen, dass jeder Laden die Fische in durchsichtgen Plastiksäckchen vor dem Eingang hängen hat um dem Kunden die Auswahlmöglichkeiten zu bieten. Das sieht dann doch etwas merkwürdig für uns aus. Ein bisschen wie auf dem Luna Park.


Wunderschön ist auch der Blumenmarkt, eine ganze Straße voll mit Blumengeschäften mit den teilweise schönsten Gestecken und Frischblumen, die wir in unserem Leben gesehen haben. Ganz interessant ist, dass es auch jetzt zur Weihnachtszeit dort Weihnachtsbäume und Weihnachtssterne zu kaufen gibt. Schöner sind aber auf jeden Fall die wunderschönen Orchideen und Lilien, die man für ganz wenig Geld dort kaufen kann. Wie aufwendig diese Blumen vorbereitet werden, kann man darin sehen, dass bei gewissen Blumen wie Rosen, jede Blume einzeln mit einem kleinen Stoff überzogen wurde, damit die Blüte nicht zu früh aufgeht.


Kurrios ist auf jeden Fall der Bird Garden, das ist ebenfalls eine Art Markt für Vögel und Zubehör. Dort kann man alle möglichen Vögel kaufen und verkaufen und die Vögel werden von ihren Besitzern auch gern in kleinen Käfigen herumgetragen und den anderen gezeigt, wenn man der Meinung ist das der eigene Vogel der schönere ist. Gerade hier haben wir viele ältere Herren angetroffen, die mit ihren Vogelkäfigen unterwegs waren und laut untereinander argumentiert haben.


Ebenfalls ein riesiger Markt ist auch der Night Market, der erst nach Sonnenuntergang beginnt und bis in die Nacht jeden Tag geht. Dort findet man von kleinen elektronischen Spielzeugen wie Minidronen bis hin zu Kleidung und Souvenirs wirklich alles was das Herz begehrt. Unglaublich wie wichtig diese Märkte für die Stadt und auch das Stadtbild sind.

LICHTERSHOW IM HAFEN


Jeden Abend findet im Victoria Harbour um 20.00 Uhr eine ca. 10 minütige Lichtershow statt. Diese Show ist eine Zusammenarbeit des Tourismusvereins von HK und der großen Hochhäuser um den Hafen und kann von beiden Seiten des Hafens betrachtet werden. Ihr müsst euch das so vorstellen, dass es zwei große Promenaden auf beiden Seiten gibt und dort hört man genau um 20.00 Uhr die selbe Musik und die Hochhäuser die mitmachen, haben Bildschirme, Laser oder große Scheinwerfer an den Fassaden auf den Dächern und diese bewegen ich zum Takt der Musik. Wir haben uns die Show zwei mal angeschaut um sie von beiden Seiten des Harbours gesehen zu haben und finden auch das ist ein Must See. Es ist jetzt kein Silvesterfeuerwerk in einer großen Stadt, aber auf jeden Fall sehr sehenswert. Es wurde sogar als größte permanente Lichtershow der Welt ins Guinessbuch aufgenommen.

FORTBEWEGUNGSMITTEL

Auch hier wird von Alt bis Neu alles geboten. HK hat ein perfekt funktionierendes U-Bahn-Netz, welche auch durch zwei Tunnels unter dem Hafen durchfahren. Geblieben sind aber auch noch zwei alte Tram-Strecken. Die Peak Tram ist eine Art Standseilbahn, welche von der Stadt bis auf einen über 300 Meter höher gelegenen Aussichtspunkt fährt und echt cool ist zum Mitfahren. Da geht es echt in kürzester Zeit vom Stadtzentrum steil bergauf in die "fast" unberührte Natur.


Die zweite Tram-Strecke führt auf HK Island von Ost nach West und kostet nicht mal 50 Eurocent pro Fahrt. Das tolle ist an dieser Tram, dass sie zweistöckig ist und alle Fenster sind geöffnet und so hat man einen tollen Blick während der Fahrt. Jede Tram ist mit einer anderen Werbung beklebt und wir hatten viel Spass daran von so vielen wie möglich ein Foto zu machen.


Wichtig sind in HK auch die Fähren, welche von einer Hafenseite zur anderen Fahren aber auch die umliegenden Inseln mit der Stadt verbinden. Es gibt noch einige sehr kleine und ganz abgeschiedene Inseln rund um HK, welche nur mit der Fähre erreicht werden können und so ist auch das ein wichtiges Fortbewegungsmittel.

Nun aber genug von HK, das nächste Mal berichten wir von Australien, genauer gesagt von der Westküste aus Perth. Wir hoffen, dass es dort etwas ruhiger zugeht.

Freitag, 20. November 2015

Mit dem Bus durch ... Hong Kong!

Die letzten zwei Tage haben wir uns eine sehr touristische Art ausgesucht eine Stadt zu erkuden. Wir haben uns ein 48 Stunden Ticket für die Big Bus Tour gekauft, welche in Hong Kong drei verschiedene Routen bietet mit verschiedenen Haltestellen und man kann aussteigen und einsteigen wie man möchte. Wir haben so einen Hop on Hop off Bus das letzte Mal in London benützt und waren da begeistert wie viel man in recht kurzer Zeit zu sehen bekommt. Auch hier in Hong Kong haben wir sehr viel in diesen zwei Tagen gesehen.



Alt und Neu oder Tradition und Moderne
Sehr aufgefallen sind uns die Unterschiede zwischen Alt und Neu. Gerade bei den Gebäuden fällt einem das sehr auf. Wirklich kleine Häuser gibt es in dieser Stadt fast keine mehr. Nicht umsonst ist HK die Stadt die auf der Welt die meisten Wolkenkratzer hat. Es gibt die neueren Hochhäuser, welche meist mit Glasfassaden ausgestattet sind und daher sehr modern ausschauen, aber auch die noch alten wo man die Betonfassade sieht und kleine normale Fenster. Sehr normal ist in HK in diesen Häusern auch, dass die Wäsche zum Trocknen einfach rausgehängt wird. Viele dieser älteren Häuser bekommen dadurch einen noch älteren und etwas schmuddeligen Eindruck.



Genauso ist es beim Einkaufen in HK. Es gibt riesige, moderne und neue Einkaufspaläste, welche voll sind mit Designerläden und teuren Boutiquen. Gleich daneben findet man dann wieder einen typischen Markt neben dem anderen. Die Märkte sind voll mit Kleidung und anderen Sachen und die Ware kostet wirklich nur sehr wenig. Es wirkt als würde man von einer Minute zum anderen in einer ganz anderen Stadt sein.


Ebenfalls solche extremen Unterschiede findet man bei den Schiffen. Im Victoria Hafen findet man fast ausschließlich sehr moderne Schiffe und auch die Fähren sind noch gut in Schuß. Auch die großen Kreuzfahrtschiffe die in HK halt machen, findet man im Victoria Harbour. Im Hafen von Aberdeen hingegen, findet man noch die typischen Fischerboote und es gibt dort sogar noch einige Fischer die auf ihren Booten arbeiten und mit der Famlie leben. So unterschiedlich hatten wir uns HK gar nicht vorgestellt.


Strand gefällig?
Wir haben mit der Bustour auch einige wunderschöne Strände besucht, welche nur etwa 30 Minuten vom Zentrum von HK zu finden sind. Auch hier ist der Kontrast extrem groß. Vorher fährt man mt dem Bus durch das geschäftige Stadtviertel Causeway Bay, dann durchquert man die Insel mit einem Tunnel und auf einmal findet man sich wieder auf einer engen Küstenstraße, die von einer Bucht zur nächsten führt durch Repulse Bay und bis nach Stanley.
Auch hier ist man nicht vor den Hochhäusern sicher, da auch auf dieser Inselseite, wohl wegen dem Platzmagel, große Hochhäuser gebaut sind. Dennoch sieht diese Gegend gleich ländlicher aus und bei schönem Wetter läd der Strand von Repulse Bay auf jedem Fall zu einem Spaziergang, wenn nicht sogar zum Schwimmen ein.


Sehenswert? Auf jeden Fall!
Wir sind 100% der Meinung, dass HK sehr sehenswert ist. Gerade durch die vielen Gegensätze findet hier sicher jeder für sich seinen ganz eigenen Platz der gefällt. Einige von euch würden in den Märkte verschwinden und nach ein paar Stunden und mit vielen Taschen wieder auftauchen. Andere wiederum würden einen schönen Nachmittag am Strand verbringen und die Seele baumeln lassen. Wieder andere würden von einem Einkaufzentrum zum nächsten laufen und wüssten nicht mehr wo ihnen der Kopf steht. Auch beim Essen gibt es hier so eine große Auswahl, dass man oft gar nicht weiß was man gerade für eine Küche vor sich hat. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel von dem wir bald berichten werden.


Dienstag, 17. November 2015

Willkommen in Hong Kong

11 Stunden Flug hinterlassen Spuren
Wir hatten einen guten Überflug von Europa nach Asien. Der Flieger war von London nach Hong Kong nicht restlos ausgebucht und so hatten wir einen zusätzlichen Platz, der neben uns frei geblieben ist, zur Verfügung. Gerade bei einem so langen Flug mit 11 Stunden finde ich das ein bisschen Luxus.


Auch der Flieger von der Airline Cathay war super beieinander und nach dem Einstieg bekamen wir sogar eine Menükarte ausgeteilt. Im ersten Moment waren wir etwas schockiert, da wir nur die chinesischen Zeichen gesehen haben. Danach haben wir dann noch die englische Übetsetzung auf der Hinterseite gesehen und waren erleichtert. Den Flug haben wir dann hauptsächlich verschlafen, wobei es im Sitzen auch mit einem zusätzlichen Platz nicht wirklich ein erholsamer Schlaf war.


Wir sind auf jeden Fall gut in Hong Kong angekommen mit 7 Stunden Zeitverschiebung und sind mit den Öffis zu unserem vorgebuchten Hotel gefahren. Das Hotel OZO Wesley auf Hong Kong Island können wir nur weiter empfehlen. Es liegt super zentral und ist neu und trendy eingerichtet. Wenn es wieder so ein tolles Angebot gibt wie bei uns würde ich es gleich wieder buchen.



Den Rest des ersten Tages haben wir damit verbracht eine kleine Runde zu Fuß rund um dad Hotel zu machen. Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen und dann sind wir wieder aufs Zimmer. Die Nacht im Flieger war doch anstrengender als gedacht und da war der beste Gedanke früh schlafen zu gehen.
 
Hong Kong gleich mit einem Must-See beginnen
Da wir uns noch nicht sicher waren ob wir einen Hop-on Hop-off Bus buchen oder mit den Öffis die Stadt erkunden sollten, haben wir uns entschieden heute noch nicht die Stadt zu erkunden. Somit sind wir etwas außerhalb nach Tung Chung gefahren und sind dort mit einer Seilbahn (natürlich von Leitner) auf einen Hügel  nach Ngong Ping raufgefahren um uns dort einiges anzuschauen.



Wie ihr seht gibt es hier einen riesigen Bronzebuddha, der richtig beeindruckend ist und auf einem Hügel über dem kleinen Dorf trohnt. Uns hat auch sehr gut der Pfad der Weisheit gefallen, der aus 38 Holzpfählen besteht und auf diesen ist in chinesischen Zeichen eine wichtige buddhistische Lehre aufgeschrieben. Wunderschön ist auch das buddhistische Kloster dort oben mit dem großen Saal der 1000 Buddhas, alle in gold. Wenn man vor diesen Tempeln und Denkmälern steht, ist die Atmosphäre irgendwie anders und man wird nachdenklich.


Auf jeden Fall ist der Ausflug nach Ngong Ping sehr empfehlenswert. Da wir diesen Ausflug nicht im voraus geplant oder gebucht hatten, mussten wir leider fast 2 Stunden anstehen bis wir an die Reihe kamen mit der Bahn zu fahren. Bei der Talfahrt waren es dann nochmal fast eine Stunde Wartezeit. Dennoch ist es extrem sehenswert und ein echtes Must See von Hong Kong.

Sonntag, 15. November 2015

Abschiede und Neuanfänge!

Gestern haben wir den ersten großen Schritt zu unserer Reise gemacht. Wir haben unsere Sachen gepackt, wobei man dazu sagen muss, dass man sich da sehr zurück halten muss um nicht viel zu viel mitzunehmen. Dann haben uns die Eltern von Ivan bis nach Innsbruck gebracht um dort mit dem grünen Meinfernbus los zu starten. Natürlich hätten wir auch schon in Klausen mit dem Bus starten können, aber da hätten wir schon in der Früh starten müssen und das wollten wir nicht.

Der Abschied in Innsbruck von Lava und Nene war sehr herzlich und es sind auch ein paar Tränen geflossen. So ein Abschied fällt natürlich auch uns schwer, aber die Vorfreude auf die nächste Zeit ist ebenfalls sehr groß.
In München haben wir noch gemütlich in einem Hotel in der Nähe des Airports übernachtet. Wir haben diese Nacht zwar nicht ganz so gut geschlafen - wahrscheinlich weil wir beide etwas nervös sind - aber so war es die abgenehmere und stressfreie Art diese Reise zu beginnen.

Wie ihr schon an den Fotos seht, sind wir jeder mit einem großen Rucksack ausgestattet und einen kleineren Rucksack oder Handtasche. Die großen Rucksäcke wiegen beide je 15 kg. Also große Wanderungen mit diesen riesigen Dingern auf dem Rücken werden schwierig werden. Mal schauen ob die Rucksäcke während der Reise noch voller und schwerer werden oder ob wir nur mehr ganz die wichtigsten Sachen behalten und alles andere verschenken oder weg tun. Wir sind selbst gespannt.

Schon fest im Gebrauch sind die Etuie's, die uns Katja für die Reise geschenkt hat. Da passen perfekt unsere Pässe und die Flugtickets mit den Boarding-Pässen rein. Man kann sie super in der Hand halten und auch im Rucksack findet man sie gleich, weil sie aus Filz sind und sich anders anfühlen. Danke nochmal für das super Geschenk. Diese Idee ist echt super.
Jetzt steigen wir bald in den Flieger ein. Das nächste Mal lassen wir was von Hong Kong hören.

Montag, 9. November 2015

Der 30iger ist da!

Am 4. November bin ich, Franziska, 30 geworden. Alle fragen einen wie man sich fühlt mit 30ig. Aber ich finde diese Zahl gar nicht schlimm. Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich wohl jetzt mit 30ig besser als wie mit 25ig. Was für ein Unterschied soll es denn machen ob ein dreier oder ein zweier davor steht. Und noch viel besser ist, dass ich meine Abnehmwette gewonnen habe. Ich habe es geschafft heuer über 20 Kilo abzunehmen und darauf bin ich richtig stolz.



Eine tolle Geburtstags und Abschiedsfeier

Diesen Samstag haben wir unsere kleine Feier im Keller des Kolpinghaus Merans abgehalten. Es hat uns sehr gefreut, dass viele Freunde, Familie und auch Arbeitskollegen unserer Einladung gefolgt sind und zu unserer Feier gekommen sind. Der Keller war sehr schön dekoriert und das Kolpinghaus Meran hat uns eine tolle Marende gezaubert. Wir hoffen es hat allen so gut gefallen wie uns. Die meisten haben wir diesen Samstag zum letzten Mal gesehen und konnten uns somit nochmals zusammen setzen und verabschieden. 



Großes Dankeschön für die tollen Geschenke

Viele haben zur Feier auch Geschenke mitgebracht und wir möchten uns für jedes einzelne bedanken. Man hat gemerkt, dass sich viele wirklich Gedanken gemacht haben, was wir für unsere Weltreise brauchen könnten. Eine tolle Idee waren die Adressbüchlein von Doris, wo sich gleich alle eingetragen haben, damit wir immer von allen die Adresse und Telefonnummer mit dabei haben. Schön sind auch die Filztaschen von Katja, in die wir auf der Reise unsere Pässe und die Flugtickets und Boardkarten aufbewaren können. Herzlich bedanken möchten wir uns auch für die praktischen Dinge von Marlene und Alex, wie das kompakte Besteck zum Mitnehmen und vieles mehr. Eine tolle Idee fand ich auch die Flaschenpost, die meine Arbeitskolleginnen bei Primus für uns gemacht haben. Jeder hat sich dort mit einem schönen Zitat zum Thema Reisen von uns verabschiedet und uns noch eine kleine Finanzspritze mitgegeben. Es gibt noch viele solche tolle Beispiele und wir möchten uns für jedes einzelnes Geschenk ganz herzlich bedanken.
"Ein Geschenk ist genauso viel wert wie die Liebe, mit der es ausgesucht worden ist."



Verabschieden ist oft nicht so leicht
 
Gerade an diesem Nachmittag als sich einer nach dem anderen verabschiedet hat, hat man gemerkt, dass der Abschied oft schwer fällt. Wir hoffen es hat allen so gut gefallen wie uns und der Abschied ist ja nicht von Dauer. Wir kommen ja im Frühjahr schon wieder und unter der Zeit halten wir euch hier mit dem Blog auf dem Laufenden.