Sonntag, 29. November 2015

Weiter in Richtung Südküste!

Heute melden wir uns aus Albany. Ein tolles Städtchen direkt am Pazifischen Ozean mit einem schönen natürlichen Hafen.
 
Wir sitzen gerade an einem tollen Strand und Ivan grillt gerade für uns ein Steak und ein paar Würstchen. 


Als wichtisten Punkt möchten wir gleich vorweg ein großes HAPPY BIRTHDAY zum Geburtstag von meinem Vater Reinhard schicken. Das Ständchen folgt heuer telefonisch. Wir wünschen dir viel Gesundheit, Glück und Gute Laune um die Wehwehchien des Alters gut zu meistern.
 
Wir möchten euch aber natürlich nicht vorenthalten wie wir hier her gekommen sind. Daher mal Schritt für Schritt.

Aufwachen am Wave Rock im Nirdendwo

Wir haben auf einem Campingplatz am Wave Rock übernachtet und nachdem wir schon um 5 Uhr morgens wach waren, weil hier die Sonne so früh aufgeht, haben wir den morgen genutzt und sind zu einer einstündigen Wanderung aufgebrochen. Der Wave Rock ist wirklich eine spannende Erscheinung. Ein Felsen im Nichts, sonst ist keine Erhöhung zu sehen,  nur einige dieser Felsen und der wie eine Welle geformte Wave Rock.

Auf der Wanderung sind wir bei einigen sehr merkwürdigen Landschaften vorbei gekommen. Als erstes kommt man an einem Felsen vorbei, der als Hippo's Yawn bekannt ist, weil er aussieht, als ob ein Nilpferd gähnen würde.

Dann geht es weiter über Stege durch eine Landschaft, wo in der Regenzeit alles unter Wasser ist (momentan herrscht keine Regenzeit, also war alles ausgetrocknet) und zu einem Salzsee. Der See war so extrem salzig, dass das Ufer ganz weiß war und die Wasseroberfläche hat gelb geschimmert.


Weiter kommt man am Wave Rock Airport vorbei, ein Stück eingezäuntes Land mit einem Haus als Airport. Anscheinend gibt es Touristenflüge hier her. Wir haben keine Bewegung gesehen. Da würden wir sagen, ist der Bozner Flughafen schon extrem groß.

Der Highway hat uns wieder

Nach unserer Wanderung war es Zeit uns wieder in unseren Campervan zu setzen und uns weiter auf den Weg Richtung Süden zu machen. Auf den Highways hier in Western Australia darf man 110 kmh fahren. Das nützen wir meist aus, damit wir ein Stück weiter kommen.
Aufpassen muss man dabei auf einige Dinge, wie die Road Trains (extrem lange LKWs, die ohne erbarmen an uns Kleinen vorbeirasen), die Kangurus und Emus (sind meist nur am Morgen und am Abend unterwegs und kreuzen dann gerne die Straßen), Schlaglöcher (ja, auch die gibt es hier in Australien und die sind oft richtig groß) und dass de Straßen oft endlos immer gerade aus gehen. Das ist sehr ermüdent und man wird unkonzentriert.

Bis jetzt ist uns ein kleines Emu über die Straße gelaufen, aber wir konnten bremsen und der entgegenkommende Road Train war auch nicht so schnell dran, somit hat das Tier für dieses mal überlebt. Ein kleines Kanguru haben wir mal am Straßenrand hüpfen gesehen und als es das Auto gehört hat, ist es wieder Richtung Busch abgebogen. Ansonsten haben wir nur tote Tiere am Straßenrad gesehen und davon leider schon einige. Wir versuchen unsere Strecken am Tag zu fahren, da ist die Gefahr, dass die Tiere kreuzen nicht so groß.



Eine Übernachtung in Hopetoun

Da uns die Strecke von Hyden, wo der Wave Rock ist, bis nach Albany mit über 400 km für einen Tag zu lange war, sind wir in Hopetoun über Nacht geblieben. Ein ganz kleiner Ortschaft direkt an einem wunderschönen ewiglangen weißen Strand und einem einzigen Supermarket, der extrem teure Preise hat. Auch der Caravanpark dort war nicht gerade günstig, aber was solls. Wir hatten einen Platz fast direkt am Strand und durften einen tollen Sonnenuntergang miterleben. Die Nacht war schön ruhig - was will man mehr.




Weiter auf unserem Weg nach Albany

Albany ist eine größere Stadt hier im Süden und alle sagen, dass man sie mal gesehen haben soll, also müssen wir natürlich dort hin. Schon auf dem Weg dorthin merkt man dass die Gegend viel fruchtbarer wird und es kommen immer mehr Farmen und auch Weingebiete in Sicht. Nun besteht eine Ortschaft nicht mehr aus einer Tankstelle  und einem Geschäft, sondern gleich aus mehreren Häusern und eine Ortschaft ist auch nicht über 100 km von der nächsten entfernt.

Albany liegt direkt am Meer und war früher mal ein sehr wichtiger Hafen. Darüber hinaus findet man hier einige extrem schöne Strände und im Winter kann man hier super Wale beobachten, da die Tiere mit ihren Kälbern in die Bucht kommen um zu rasten. Leider sind die Wale schon wieder weiter. Dennoch ist das Städtchen super zum Spazieren und es gibt auch ein paar Geschäfte.

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