Freitag, 1. April 2016

Route 66 - und weiter geht es Richtung Chicago

Nun sind wir nur noch 300 km von Chicago entfernt und haben wieder einige tolle Sachen entdeckt. Wir waren uns zu Beginn nicht ganz so sicher, ob es nach den ewig langen Strecken, die wir in Australien zurück gelegt haben, eine gute Idee ist nochmals so weit mit dem Auto zu fahren. Bis jetzt haben wir aber wirklich viele interessante Gegenden der USA gesehen und durchquert und bereuen es sicher nicht.


Spezielles auf der Route 66





Jeder versucht auf der noch existierenden Strecke der Route 66 etwas Spezielles für die vorbeikommenden Touristen zu bieten. Einige Gebäude gibt es wirklich noch aus den 30iger oder 40iger Jahren wie zum Beispiel eine runde Scheune im Staat Oklahoma. Sie werden oft liebevoll restauriert und die Besitzer sind auch ganz liebe Leute und freuen sich über jeden Besuch.


Andere Sehenswürdigkeiten gibt es aber auch erst recht kürzlich, wie z.B. die POP Raststätte. Dort wurde um Leute anzuziehen eine riesige Neonflasche aufgestellt und der Laden verkauft über 120 verschiedene Sorten von Soda-Getränken. So merkt man, dass es die Straße vielleicht nicht mehr durchgehend gibt, aber sie bleibt doch noch in den Köpfen der Menschen.


Tulsa - eine Stadt mit vielen Art Deco Gebäuden

Tulsa ist die zweite große Stadt in Oklahoma, durch die wir durch gekommen sind. Überrascht hat uns im Zentrum von Tulsa, dass die Hochhäuser nicht wirklich neu sind, sondern alle vor vielen Jahren gebaut wurden. Der Baustil ist daher auch sehr interessant.
In der Nähe von Tulsa haben wir auch nochmals unser Glück in einem Casino versucht, da wir herausgefunden haben, dass es gleich in der Nähe ein Hard Rock Hotel und Casino gibt. Das Casino war wieder super schön engerichtet und wir hatten dort ein gutes Abendessen und viel Spass beim verspielen unserer 5 Dollar.



Kurzer Zwischenstopp durch Kansas

Die Autobahn, die die Route 66 ersetzt hat, lässt den Staat Kansas ganz aus. Die alte Strecke ist knapp 20 km durch den Staat Kansas gefahren und das wollten wir natürlich nicht verpassen. Wir haben somit versucht die alte Strecke zu fahren und haben wieder einige süsse Städtchen gesehen und auch den Truck von Cars gefunden.


Jeder der den Comicfilm Cars gesehen hat, kennt diesen lieben Truck und hier haben wir ihn gefunden. Anscheinend war dieser Abschlepper wirklich eine Inspiratio für die Zeichner des Comics und nicht umgekehrt.

Weiter geht es durch Missouri

Hinter der Grenze von Kansas, ging es für uns nach Missouri. Ebenfalls ein Staat im Zentrum von USA, aber doch etwas anders als der Rest. Die Staaten drum herum sind alle flach und werden hauptsächlich, als Kornkammer der Nation genutzt, da es Wiesen und Äcker gibt, soweit das Auge reicht. Hier in Missouri gibt es viel mehr Wald und die Landschaft ist viel hügeliger als drum herum.

Hier findet man auch das wohl größte Freizeitgeschäft der Welt, Bass Pro Shop Outdoor World. Das Geschäft ist gut sieben Fussballfelder groß und bietet wirklich alles was man für draußen braucht. Wenn man in den Shop rein kommt, dann könnte man fast meinen, dass man in einem Zoo gelandet ist. Man sieht riesige Aquarien mit riesigen Fischen drin und es gibt sogar ein Terrarium mit Alligatoren drin.


Typisch amerikanisch, ist die Jagdabteilung riesengroß und man kann auch sehr viele verschiedene Waffen kaufen. An den Wänden findet man auch sehr viele ausgestopfte Tiere. Darunter war auch ein riesiger Grizzly, der so echt und lebendig ausgeschaut hat. Das war Wahnsinn.


Das kleine Dörfchen Cuba

Auf unserem Weg lag auch das kleine Dörfchen Cuba. Dort findet man wieder so eine interessante Attraktion an der Route 66, nämlich den größten Schaukelstuhl der Welt. Und wenn man so davor steht, muss man zugeben, dass er wirklich riesig ist.


Ansonsten gibt es noch die Wandmalereien, die überall in der Stadt zu finden sind. Einige davon sind richtig gut und jedes davon ist irgendwie mit der Geschichte der Stadt verbunden.


Fantastic Caverns - tolle Höhlen überall in Missouri

Missouri ist der Staat der Höhlen und da mussten wir uns doch unbedingt eine der Höhlen anschauen. Wir haben uns die Fantastic Cavern ausgesucht, weil es die einzige Höhle ist, in der man mit einem Jeep rein fahren kann und das ist ja was ganz besonderes.

Es gab ein paar tolle Formationen zu sehen und wir haben einiges über die Geschichte der Höhle erfahren. Diese Höhle wurde in den 20iger Jahren als illegaler Nachtclub benutzt. Während der großen Depression hatte niemand Geld für solche spassigen Sachen auszugeben, daher haben sie die Höhle dazu benutzt um Pilze anzubauen. In den 60iger und 70iger Jahren wurden dann sehr viele Konzerte in der Höhle abgehalten. Also wirklich sehr geschichtsträchtig.


St. Louis - die Hauptstadt von Missouri

Das Wetter hat es am ersten Tag in St. Louis nicht ganz so gut mit uns gemeint. Wir sind ins Zentrum rein gefahren und ein Gewitter hat extrem gewüttet. Es hat sogar gehagelt und es war so viel Wasser auf der Straße, dass man sich bei manchen Pfützen nicht sicher war, ob man nicht darin verschwindet. Gott sei dank, hatten wir am nächsten Morgen besseres Wetter und so konnten wir uns noch die Stadt genauer anschauen.

Wir konnten auch auf den Gateway Arch, dem größten und bekanntesten Denkmal der Stadt, raufgehen. Dieser Bogen ist fast 200 Meter hoch und wurde aus Stahl und Inox in den 60iger Jahren gebaut. Es gibt einen Aufzug, wie eine Art Zug darin, der einen zum höchsten Punkt des Bogens bringt, wo einige Fenster sind und man einen tollen Ausblick auf die Stadt hat.




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