Heute sind wir endlich in Adelaide angekommen. Wir dachten schon, dass dies nicht mehr passieren wird, da uns doch einige Hindernisse in den Weg gelegt wurden. Als erstes ist der Zug, der uns von Perth nch Adelaide bringen sollte, ausgefallen, dann waren keine guten Flüge verfügbar und mit dem gemieteten Campervan hatten wir gleich am zweiten Tag der Fahrt den Crash mit dem Vogel, wodurch die Windschutzscheibe recht stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wir dachten schon, dass dies Zeichen sind, dass wir nicht nach Adelaide sollen, aber jetzt haben wir es doch noch geschafft.
Hier eine Zusammenfassung der letzten Tage:
- 7 Tage/6 Nächte um von Perth nach Adelaide zu kommen
- 7 Tage/6 Nächte um von Perth nach Adelaide zu kommen
- fast 2850 km mehr auf dem Tacho (wir sind den direkten Weg gefahren, ohne große Umwege)
- 483 Australische Dollar (ca. 350 Euo) für Benzin ausgegeben (die Autos hier sind unter 10 Liter auf 100 km leider nicht zufrieden)
- 2 extrem abgenutzte Vorderreifen (der Wind kam immer extrem stark von der selben Seite, sodass man fast mit den Reifen quer lenken musste)
- 2 Zeitzonen durchfahren (das erste mal musste die Uhr um 45 Minuten weiter gestellt werden und dann nochmals um 1 Stunde und 45 Minuten)
- 1 kaputte bzw jetzt nagelneue Windschutzscheibe (wir durften den Carglass von Australien besuchen und brav für eine neue Scheibe bezahlen)
- 2 glückliche Menschen, die gut in Adelaide angekommen sind
Die letzten zwei Tage haben wir es mit den Kilometern pro Tag dann etwas ruhiger angehen lassen, da es nicht mehr soweit war bis nach Adelaide. Sehr interessant ist für uns die Tatsache, dass Australien einer der größten Kornproduzenten der Welt ist. An der Ostküste, wo wir das letzte mal waren, hat man weit und breit kein Kornfeld gesehen, aber hier in Western Australia und auch in Southern Australia fährt man Stunde für Stunde durch riesige Kornfelder. Das kann man sich bei uns gar nicht vorstellen.
Noch etwas typisches für Australien ist die Liebe im Camper, Caravan oder Zelt durch ihr Land zu reisen. Man könnte fast meinen wie bei uns die Holländer. Hier findet man in wirklich jedem Ort einen Campingplatz. Die Campingplätze sind immer gut gefüllt und auf der Straße sieht man so manches Fahrzeug mit riesigem Anhänger, wo unsere Wohnungen zuhause klein daneben aussehen würden. Die Zelte sehen oft mehr wie kleine Schlafpaläste aus und wir haben uns schon mehrmlas gefragt ob sich der Aufwand wirklich lohnt, die Zelte und auch Caravans jeden Tag neu aufzubauen oder richtig zu positionieren.
Wir haben nun angefangen unsere übrige Zeit in Australien durchzuplanen, da wir gemerkt haben, dass für Weihnachten und Silvester schon sehr viel voraus gebucht ist. Wir halten euch auf dem Laufenden, was für uns als nächtes auf dem Plan steht.




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