Donnerstag, 17. Dezember 2015

Unsere Pläne stehen fest

Nun haben wir zwei schöne Tage in Adelaide verbracht und hatten in dieser Zeit nun auch die Möglichkeit unsere Zeit bis nach Weihnachten etwas zu planen.

Unsere Pläne für die nächsten 10 Tage

Heute starten wir mit dem Bus nach Kangaroo Island. Das ist eine recht große Insel die vor der Küste von South Australia liegt und wegen der Tiervielfalt sehr sehenswert sein soll. Dort bleiben wir zwei Nächte und schauen uns mit einer Tour die wichtigsten Punkte an und haben dann noch einen Tag Zeit uns die Insel selbst etwas besser anzuschauen.

Danach kommen wir nochmals für zwei Nächte zurück nach Adelaide und dann fliegen wir von Adelaide nach Alice Springs ins Herzen von Australien und bleiben dort für 4 Nächte um eine Outbacktour zum Ayers Rock bzw. Uluru zu machen. Das wird sicher ein Highlight und auch ein großes Abenteuer, den da heißt es zwei mal im Schlafsack unter Sternenhimmel zu schlafen.

Wir sind somit an Heilig Abend genau in Alice Springs und am 1. Weihnachtstag fliegen wir wieder von Alice Springs nach Adelaide und hängen dann noch ein paar Tage in Adelaide dran. Zu Silvester sind wir dann wahrscheinlich in Melbourne oder auf dem Weg dorthin. Das haben wir aber noch nicht gebucht, aber so der grobe Plan steht auch für Silvester.


Adelaide zu Fuss

Diese Stadt kann man sehr gut zu Fuss oder auch mit dem Rad entdecken, da die Innenstadt nicht sehr groß ist und man sich sehr gut zurecht findet, da die Straßen wie ein Schachbrett geplant und gebaut wurden. Es gibt nicht sher viele hohe Häuser in Adelaide, dafür kann man hier noch einige sehr schöne alte Gebäude bewundern, wie der Bahnhof, das Parlament oder die Universität.


Sehr schön ist auch der Botanische Garten und auch allgemein die Gärten rund um die Innenstadt, die man als öffentliche Parks jederzeit benützen kann und dort auch viele die Mittagspause im Grünen unter einem schattigen Baum verbringen.


Wir erleben im Moment auch eine Hitzewelle hier in Adelaide. Heute hat es über 40 Grad und die Sonne scheint extrem stark. Man merkt auf der Straße wie die Menschen versuchen so weit wie möglich im Schatten zu bleiben. Auch während man als Fussgänger darauf wartet, dass die Ampel grün wird versucht jeder ein bisschen Schatten zu ergattern. Die Sonne ist wirklich extrem stark und man fühlt nach wenigen Minuten wie es auf der Haut zu brennen anfängt. Ansonsten sind die 40 Grad im Moment noch erträglich, da es sehr trocken ist und nicht schwül. Da ist es einfacher mit der Hitze umzugehen.



Grödner Besuch in Adelide

Gestern haben wir noch einen Grödner Auswanderer, Otto Mahlknecht, in Adelaide besucht. Otto ist vor 40 Jahren zusammen mit seiner Frau nach einigen Jahren in England, nach Australien ausgewandert und in Adelaide geblieben. Sie wohnen in den Wohngebieten rund um Adelaide und sie waren so freundlich und haben uns gestern die Umgebung von Adelaide gezeigt.


Wir haben das größte Schaukelpferd der Welt bestiegen und haben im Barossa Valley einige typische Australische Weine probiert. Die Zone um das Barossa Valley ist extrem interessant. Wir sind die Weingärten ja auch bei uns gewohnt, aber nicht in diesem Ausmaß. Soweit das Auge reicht sieht man in dieser Zone nur Weinreben und nichts anderes. Beim Wein kennen wir uns ja nicht aus, aber hier soll es wirklich sehr gute Weine geben.



Toll war es auch mit Otto über das Leben in Australien zu sprechen und er hatte einige tolle Geschichten über den Alltag hier. Unglaublich für uns war z.B. die Tatsache, dass einer der Söhne von Otto Hobbybauer ist und eine "kleine" Farm mit 70 Schafen und Alpakas betreibt und nebenbei doch noch einer geregelten Arbeit nachgeht.

Für uns war es ein tolles Erlebnis die beiden kennen zu lernen und Ivan konnte mit Otto wieder mal einen Tag lang in Ladinisch sprechen.


Ein interessanter Abschluss des Tages war am Abend noch die Fahrt mit der O-Bahn. Das ist eine Buslinie von den Adelaide Hills in die Stadt, wo normale Busse fahren, welche durch extra Rädern an der Seite auf Betonschienen fahren. Wir finden das eine super Lösung, da so die Busse schneller sind und der Fahrer weniger Arbeit hat. Sobald diese Betonschienen aufhören kann der Bus aber wieder ganz normal im Straßenverkehr weiterfahren. Wir habe das noch nie gesehen, finden es aber echt praktisch.

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