Freitag, 29. Januar 2016

Und weiter geht unsere Reise durch die Südinsel

Von Dunedin sind wir weiter gefahren bis zum zweitgrößten See der Südinsel, dem Lake Te Anau. Das kleine Städtchen Te Anau direkt am See ist wirklich sehr klein, aber ganz süss mit einigen Restaurants und sogar zwei Lebensmittelgeschäften. Te Anau war für uns der Ausgangspunkt zu zwei tollen Ausflügen.


Die Glühwürmchen in der Höhle von Te Anau

Da wir schon im voraus wussten, dass das Wetter an diesem Tag nicht so gut sein soll, haben wir uns den Ausflug zu der Höhle von Te Anau gebucht um dort die Glühwürmchen zu sehen. Wir mussten dazu den See mit dem Schiff überqueren und es hat so stark geregnet, dass man nichts sehen konnte. Die Berge rund um den See waren richtig wolkenverhangen und alles was man sehen konnte war grau.

Am Höhleneingang angekommen, wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und von einem Guide in die Höhle geführt. Dort war es extrem dunkel und durch den vielen Regen war der Fluss, der durch die Höhle fliesst extrem hoch und sehr laut. Wir sind gut 200 Meter in die Höhle rein gegangen und dann kamen wir zu einem kleinen See. Dort wartete ein kleines Boot und mit diesem sind wir im völlog dunkeln ein Stück gefahren und dann konnte man über unseren Köpfen schon die Glühwürmchen leuchten sehen. Es sah aus, wie ein Sternenmeer über unseren Köpfen. Für uns war das ein tolles Erlebnis. Leider durfte man in der Höhle keine Fotos machen. Wenn ihr gerne sehen möchtet wie das aussieht, müsst ihr einfach online nach Glühwürmchen in Te Anau suchen und schon kommt was.

Danach haben sie uns noch außerhalb der Höhle Fotos und ein Video gezeigt, wie diese Würmchen im ganzen Aussehen. Wir waren froh, dass wir das erst nachher gesehen haben, den so hübsch sind die eigentlich nicht. Gut, dass wir nur die kleinen leuchtenden Punkte sehen konnten und nicht den ganzen Wurm.


Der Fjord Milford Sound

Ebenfalls von Te Anau zu erreichen, ist Milford Sound, einer der größten Fjorde von Neuseeland. Um dorthin zu gelangen, muss man von Te Anau gut 120 km fahren und schon die Fahrt dorthin ist sehr sehenswert. Man kommt an verschiedenen Waldstücken vorbei, wo wir auch einen kleinen Spaziergang unternommen haben. Ein Waldstück hat uns besonders beeindruckt, da alles mit Moos bewachsen war. Die Stämme der Bäume bis ganz nach oben, die Steine, sogar die Straße rund um das Waldstück war mit Moos bedeckt.


Nach einem Fotostopp, haben wir dann auch noch einen sehr berühmten Neuseeländer auf unserem Autodach vorgefunden, ein Kea. Kea heißt hier eine alpine Papageienart. Die Tiere sind nur in höher gelegenen Regionen in Neuseeland zu finden und sind echt groß. Unser Kea saß auf unserem Autodach und hat gewartet ob er von uns was zu Essen bekommt. Sobald er gemerkt hat, dass dies nicht passieren wird, hat er angefangen am Gummi an der Autotür zu knabbern. Wir hatten schon von diesen Vögeln gehört, die auch die Spassaffen der Lüfte genannt werden, aber einen auf dem Autodach vorzufinden war doch etwas merkwürdig.


Ein Stück der Straße geht auch einen kleinen Pass hoch und durch einen Tunnel. Die Landschaft ist dort wirklich sehr beeindruckend. Da das Wetter auch hier nicht ganz so gut war und es die Tage davor auch immer geregnet hat, kamen überall von den Bergen kleine Wasserfälle runter. Auch die Bäche, die wir auf dem Weg gesehen haben, hatten extrem viel Wasser und waren richtig wild. Wenigsten so konnte man dem Regen etwas Gutes abgewinnen.
Am Fjord angekommen, sind wir ein bisschen spazieren gegangen und haben uns den Fijord von verschiedenen Perspektiven angeschaut.


Danach hatten wir auch noch eine Schiffsfahrt in Milford Sound gebucht. Da das Schiff um 3 Uhr nachmittags etwas günstiger war, haben wir uns für diese Zeit entschieden und wenn wir ehrlich sind war das die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Unser Schiff war riesengroß und ihr werdet es nicht glauben, mit uns zusammen waren wir 10 Passagiere auf dem Schiff. Wir haben sogar noch Brote geschenkt bekommen, da sie diese sonst wegschmeißen hätten müssen. Wir konnten auf dem Schiff von Deck zu Deck gehen und keiner war im Weg. Der Kapitän hat uns dann viele interessante Sachen über Miford Sound erzählt und ist mit der Spitze des Schiffes auch zwei Mal direkt in einen Wasserfall reingefahren.


Da Milford Sound der regenreichste Ort von Neuseeland ist, da es dort über 6.000 mm im Jahr regnet und es an zwei von drei Tagen regnet, war uns der Regen dann irgendwan auch egal.

Adrenalinstadt Queenstown

Der nächste Punkt auf unserer Reise war dann die Stadt Queenstown. Wenn man hier mit jemand gesprochen hat, dann haben immer alle gesagt, dass wir unbedingt nach Queenstown müssen, da dort richtig was los ist. Die Stadt selbst versucht sich als Spassstadt zu verkaufen und das schafft sie auch. Es gibt unzählige Adrenalinsportarten, die man hier unternehmen kann von Bungee Jumping zu Jetboat-Fahren und und und. Die Stadt ist voll von jungen Leuten und auch am Abend ist in den vielen Lokalen richtig was los.


Wir haben uns nicht zu einer dieser Sportarten verleihten lassen, sondern sind wandern gegangen. Da auch die Stadt Queenstown an einem See liegt und drum herum sehr viele Hügel und Berge sind, haben wir uns entschieden den 900 Meter hohen Berg Te Tapunui zu erwandern. Vom Stadtzentrum aus geht es die gut 500 Höhenmeter in knapp eineinhalb Stunden relativ steil nach oben. Dafür wurden wir mit gutem Wetter und einem tollen Ausblick über den See und die Stadt belohnt.


Am Abend haben wir uns zum ersten Mal in Neuseeland ein Restaurantbesuch gegönnt und haben ein tolles Steak-Restaurant gefunden. Wir haben uns beide ein Steak gegönnt und waren danach glücklich und satt.

Samstag, 23. Januar 2016

Neuseeland wie wir es uns vorgestellt haben!

Unser kleiner Nissan Tiida hat uns in den letzten drei Tagen schon über 800 km weit gebracht und wir sind von den höchsten Bergen bis zum Meer damit gefahren.

Lake Tekapo - ein toller See mit vielen Möglichkeiten

Unser erster Stopp nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt haben und von Christchurch in Richtung Süden gestartet sind, war der See mit der gleichnamigen Ortschaft Lake Tekapo. Wir haben dort drei Nächte in einer richtig netten Jugendherberge verbracht und da das Wetter am ersten Tag gleich superschön war, sind wir einen kleinen Berg hoch gewandert, den Mount John. Wir hatten von dort eine perfekte Aussicht über den See und die Gebirge rundherum.


Wir haben eine Rundwanderung über gut drei Stunden gemacht und das Wetter hat es bis wir zurück waren gut mit uns gemeint. Als wir am frühen Nachmittag wieder im Hostel waren, kamen wieder die Wolken auf. Bei uns hatte sich am Ende der Wanderung leider auch das erste Mal in Neuseeland der Heuschnupfen gemeldet und daher waren die Wolken gar nicht mal so schlimm. Den Abend haben wir uns dann im Hostel mit einer Runde Rummikub vertrieben.

Hoch hinaus zum höchsten Berg Neuseelands

Von Lake Tekapo sind wir am Tag darauf in fast 1,5 Stunden nach Aoraki\Mount Cook Village gefahren. Das kleine Dorf zählt nur gut 200 Einwohner und liegt am Fuße des höchsten Neuseeländischen Berges, dem Mount Cook. Der Berg ist mit über 3700 Metern ähnlich wie unsere Berge hoch. Da wir nicht so gute Bergsteiger sind, haben wir uns an diesen Berg natürlich nicht ran getraut, aber wir haben auch hier eine tolle Wanderung gemacht.

Das Spezielle an dieser Wanderung war, dass wir schon beim Start der wanderung auf ca. 750 Höhenmetern einigen Gletschern sehr nahe waren. Unser Ziel war der Hooker Gletschersee auf ca. 1000 Höhenmeter. Im See konnte man sogar noch Eisbrocken vom Gletscher sehen und andere Wanderer haben am Seerand kleine Eisbrocken gefunden Das soetwas in dieser Höhe überhaupt möglich ist wussten wir nicht und es war sehr beeindruckend.


Da während der Wanderung das Wetter uns nicht gerade mit Sonne überschüttet hat, waren wir richtig gut eingepackt und auch die Fotos sind teilweise nicht ganz so perfekt geworden.

Weiter gehts von den Bergen zum Meer nach Dunedin

Nun war es Zeit die Berge wieder zu verlassen und in Richtung Küste zu fahren. Unser nächster Übernachtungsstopp war die Stadt Dunedin. Auf dem Weg dorthin haben wir viele Stauseen wie den Lake Tekapo gesehen. Diese Zone besteht sogut wie nur aus Stauseen und Wasserkraftwerken und hier wird gut ein Drittel des Stroms, den Neuseeland benötigt, hergestellt.



An der Küste angekommen, haben wir uns noch ein paar "komische" Steine am Strand angeschaut. Die Moeraki Boulders, wie sie hier genannt werden, sind große runde Steine, die an einem Strandabschnitt zu finden sind. Die Steine haben sich durch vulkanische Aktivitäten auf der Insel gebildet und sehen aus, wie große Dinosauriereier. Einige der Steine sind schon auseinander gebrochen und man sieht verschiedene Schichten von Gestein darin. Sieht wirklich komisch aus.


In Dunedin konnten wir uns die Stadt mit ihren 120.000 Einwohnern etwas genauer anschauen und müssen sagen, dass sich dieser Stopp wirklich gelohnt hat. Die Stadt bietet einige tolle Gebäude wie die Town Hall, die St. Pauls Kathedrale oder auch der alte Bahnhof.


Natur und Kultur auf der Otago Halbinsel

Die Otago Halbinsel startet direkt von der Stadt Dunedin und hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Gleich zu Beginn sind wir direkt bis ans Ende der Halbinsel gefahren und konnten dort am Pilot Beach Fellrobben beobachten. Die Tiere lagen teilweise nur 1-2 Meter von den Menschen entfernt und man konnte sie auch gut beim Schwimmen beobachten. Gleich daneben gibt es eine Kolonie von Albatrossen, die auf dieser Halbinsel nisten. Das ist ganz was besonderes, da diese großen Vögel fast nirgendwo auf der Welt am Festland nisten und hier ist es auch noch so nahe an einer großen Stadt und einem Hafen.


Besichtigt haben wir dann auch das Larnach Castle, das einzige Schloss in Neuseeland. Das Schloss wurde von Herrn Larnach vor über 130 Jahren gebaut und nachdem lange nichts mehr daran gemacht wurde, in den letzten Jahrzenten von einer privaten Familie gekauft und restauriert. Auf dem Anwesen kann man extrem schöne Gärten sehen und das Schloss auch von Innen besichtigen. Wir hatten dort eine tolle Zeit und nach viel Natur war auch etwas Kultur mit dabei.


Die steilste Straße der Welt

Wusstet ihr eigentlich, dass die steilste Straße der Welt in der Stadt Dunedin in Neuseeland zu finden ist? Ob man das jetzt als Allgemeinwissen bezeichnen kann, glaube ich nicht, aber die Straße zu sehen, wenn man schon mal da ist, war ein Muss.
Mit gut 34 Grad Steigung, kann man hier in 350 Metern fast 50 Höhenmeter überwinden und je nachdem wie man die Kamera hält, sieht das Haus schief gebaut aus und nicht die Straße. Interessant war auch die Autos auf der Straße zu sehen und zu hören, wie manche Motoren schon richtig arbeiten mussten um da rauf zu kommen.


Dienstag, 19. Januar 2016

Ein regenreicher Sommer in Neuseeland!

Leider hatten wir in den letzten Tagen nicht sehr viel Glück mit dem Wetter. Es regnet eigentlich jeden Tag und die Sonne lässt sich im Moment so gut wie gar nicht blicken. Trotzdem versuchen wir nicht die ganze Zeit drin zu sitzen, sondern ziehen unsere wasserfesten Jacken an und schauen uns so viele Sachen wie möglich an.


Endlich hat es mit der Zugfahrt geklappt

Wir haben es endlich geschafft mal mit dem Zug zu fahren. Da es ja in Australien nicht geklappt hat, haben wir es hier in Neuseeland nochmals versucht. Der Tranzalpine-Zug wird als eine der schönsten und bekanntesten Zugstrecken der Welt bewertet und wir sind genau mit diesem Zug gefahren. Die Fahrt geht von Greymouth quer über die Insel nach Christchurch. Die Strecke ist fast 250 km lang und der Zug benötigt dafür gut vier Stunden.


Es gibt auf der Strecke einige spektakuläre Abschnitte, da man die südlichen Alpen durchquert. Man fährt durch einen gut 8 km langen Tunnel in dem man auch gleich ca. 200 Höhenmeter überwindet. Dann kommt man zu einer kleinen Ortschaft namens Arthur's Pass auf über 700 Höhenmetern und ist mittendrin in einer tollen Gebirgslandschaft. Wir hatten zwar nicht das beste Wetter an diesem Tag, aber die Berge waren nicht nebelverhangen, daher hatten wir dennoch eine tolle Aussicht.

Danach geht es über ein Hochplateau weiter und entlang eines Flusses wieder zurück in die Ebene. Dieser Abschnitt hat uns besonders gut gefallen, da der Zug oberhalb des Flusses an den Berghängen entlang fährt. Man kommt durch einige kleine Tunnel und fährt auch über einige Brücken, die einen tollen Ausblick geboten haben.
Auf jeden Fall ist diese Zugfahrt echt schön und wir würden sie sicher nochmals machen, vielleicht dann mit etwas blauem Himmel, damit die Fotos noch schöner werden.



Christchurch - unser Stützpunkt auf der Südinsel

In Christchurch haben wir uns wieder im gleichem Hostel eingebucht und man könnte fast sagen, wir kennen uns da schon ein bisschen aus. Das YHA Hostel in Christchurch ist zwar nicht das günstigste Hostel in der Stadt, aber wir versuchen doch immer auch in ordentlichen Hostels zu wohnen und das passt hier auf jeden Fall.

Wir waren ganz überrascht als in unserem Doppelzimmer ein Fernseher an der Wand hing. Diesen Luxus waren wir bis jetzt in sehr wenigen Hostels gewöhnt. Ihr werdet euch vielleicht denken, dass das nicht so was tolles ist, aber für uns war es eine willkommene Abwechslung und wir haben uns einmal sogar Popcorn gemacht und im Bett bei einem Actionfilm gegessen.

Auch sehr wichtig für uns ist die Küche in den Hostels, da wir sehr oft selbst kochen.
Dafür gibt es zwei Gründe:

1. die Restaurants in Australien und auch in Neuseeland sind doch recht teuer. Wenn man am Abend ausgeht essen und pro Person eine Hauptspeise und ein Getränk bestellt, ist man schnell zwische 20 und 30 Euro pro Person los. Günstigere Angebote gibt es in den Restaurants oft zu Mittag, da sie dort Lunchspecials anbieten. Am günstigsten sind natürlich die Fast Food - Ketten und auch die Food Courts in den großen Shoppingcentern. Da kommt man auch mal mit 8 bis 12 Euro zu einem guten Essen. Aber auch das get sich nicht immer aus mit unserem Budget.

2. wenn man wie wir so lange auf dem Weg ist, dann will man oft nicht jeden Tag überlegen wo man den heute Essen gehen soll und wieder ein neues Restaurant ausprobieren. Manchmal möchte man einfach was normales im Supermarkt kaufen und sich daraus was zaubern. Da wir auch zuhause gewohnt sind zu kochen, haben wir das auch hier in den Hostels weiter geführt.


Abenteuerliche Einkäufe

Da das Wetter nicht berauschend war, haben wir in Christchurch mal einige Shoppingmalls abgeklappert. Da das Zentrum der Stadt durch das Erdbeben 2011 so stark zerstört wurde, haben sich viele Geschäfte in die Einkaufszentren rund um die Innenstadt konzentriert. Diese Zentren sind sehr gut mit de öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden und daher gut erreichbar.

Ganz abenteuerlich war der Einkauf unserer Kontaktlinsen. Da wir beide Tageslinsen tragen, wollten wir nicht für 5 Monate Linsen mittragen. So haben wir für die erste Hälfte der Reise Linsen mitgenommen und haben uns erkundigt, ob es die selben Linsen auch in Neuseeland gibt. Da wir unsere Kontaktlinsen auch zuhause immer bestellen müssen, dachten wir uns, dass wir das in einer großen Stadt wie Christchurch erledigen sollten. Wir haben also eine Linse mitgenommen und sind beim ersten Optiker, den wir in einer Shoppingmall gefunden haben, rein spaziert. Dort erklärte man uns dann gleich, dass es in Neuseeland ein Gesetz gibt, dass es den Optikern nicht erlaubt einfach Linsen zu verkaufen ohne ein Rezept vom Augenarzt oder ähnlichem. Nach langem Hin und Her mussten wir dann bei unserem Optiker zuhause in Klausen um ein Rezept fragen und mit dem Foto dieses Rezeptes auf dem Tablet konnte man uns die Linsen dann bestellen. Nun hoffen wir mal, dass sie bald kommen.

Wie geht es weiter?

Damit ihr etwas auf dem Laufenden bleibt was so ansteht, möchten wir euch ein bisschen in unsere nächsten Pläne eiweihen. Wir haben uns nun wieder einen fahrbaren Untersatz gemietet und ihn heute für zwei Wochen abgeholt. Da uns die Camper etwas zu teuer waren, sind wir dieses Mal mit einem kleinen Auto unterwegs, ein Nissan Tiida von 2007. Mit diesem fahren wir jetzt in 14 Tagen den gesamten Süden der Südinsel ab und schlafen in verschiedenen Hostels, die wir online schon vorgebucht haben. Anfang Februar geben wir das Auto dann wieder in Christchurch zurück und von da wollen wir dann Richtung Nordinsel aufbrechen.

Freitag, 15. Januar 2016

Von der Ostküste zur Westküste Neuseelands!

Wir haben nun unsere Ankunftsstadt in Neuseeland verlassen und haben mal die Straßen etwas getestet.

Fahrbarer Untersatz

Auch in Neuseeland versuchen wir kostengünstig von A nach B zu kommen. Dieses Mal haben wir eine Autovermietung gefunden, welche ein Auto von Christchurch an der Ostküste nach Greymouth an der Westküste der Südinsel bringen möchten. Wir wussten im voraus nicht welches Auto uns erwarten wird und waren positiv überrascht, als wir einen zwei Jahre alten Ford Focus mit knapp 50.000 km bekommen haben. Nach den etwas älteren Campervans, die wir in Australien gefahren sind, war das mal eine willkommene Abwechslung.


Wir hatten somit vier Tage Zeit um die ca. 400 km lange Strecke von der Ost- zur Westküste zu meistern. Die Strecken in Neuseeland sind nun um einiges kürzer als wie in Australien, wo wir teilweise gut 500 km an einem Tag gefahren sind. Die Straßen sind aber auch etwas unterschiedlich und ähnlich wie bei uns oft sehr kurvig, sodass man manchmal nur gut 50 oder 60 kmh fahren kann. Manchmal gibt es sogar noch so kleine einspurige Abschnitte, welche aber nur sehr kurz sind.

Hanmer Springs - ein bisschen Entspannung für unsere gestressten Seelen

Unser erster Stopp und das gleich für zwei Nächte war der Kurort Hanmer Springs im Landesinneren. Im Winter soll es recht schöne Skipisten geben und im Sommer kann man hier sehr gut wandern und auch die Therme ist ein Anziehungspunkt. Wir mussten uns natürlich die Therme genauer anschauen und sind gerne ein paar Stunden in den verschiedenen Schwimmbecken unterwegs gewesen, die zwischen 35 und 42 Grad warm sind. Da wir unsere Schwimmsachen bis jetzt zwar immer mit hatten, aber nie wirklich gebraucht haben, war das eine tolle Abwechslung.


Die Gegend rund um Hanmer Springs hat uns sehr an zuhause erinnert. Die Umgebung ist sehr hügelig mit viel Wald und kleinen Tälern und Flüssen. Gewohnt haben wir in einer sehr süssen Lodge, die als Hostel umgebaut ist. So etwas bräuchte es auch bei uns zu Hause. Auf jeden Fall hat dieser kleine touristische Ort in den Bergen bei uns einen guten Eindruck hinterlassen.


Weiterfahrt über den Lewis Pass

Danach ging es weiter über den Lewis Pass, welcher mit seinen knapp 900 Metern aber nicht extrem hoch ist. Die Landschaft konnte bis dahin noch sehr mit Südtirol oder den Alpen allgemein verglichen werden. Je näher wir aber der Westküste kamen, desto dichter wurde der Wald und umso mehr sah es aus als ob man im Regenwald unterwegs ist. Am Meer angekommen, konnten wir auch gleich eine Robbenkolonie von einem Aussichtspunkt betrachten.

Wir hatten an diesem Tag von Berglandschaft und Überquerung eines Passes, zu Fahrt durch eine Schlucht mit extremer Vegetation und dann noch Ausblick übers Meer und eine Robbenkolonie wirklich alles dabei. Sogar das Wetter hat es an diesem Tag gut mit uns gemeint.



Die Pancakes von Punakaiki

Die letzte Etappe unseres ersten Roadtrips in Neuseeland war dann noch die Fahrt an der Küste entlang von Westport nach Greymouth. Auf dem Weg hat man tolle Aussichtspunkte über die Küste und die Straße ist teilweise nur wenige Meter vom Wasser entfernt.

Beeindruckend war auch der Stopp an einer Felsformation, die hier als die Pancakes bekannt sind, weil die Felsen ausschauen, wie übereinander gelegte Pfannkuchen. Leider hat das Wetter hier nicht ganz so mitgespielt und daher mussten unsere Regenjacken und die Kaputzen zum Einsatz kommen. Trotzdem hatten wir eine tollen Blick auf die Felsen und konnten uns selbst vergewissern, dass die Felsen wirklich ein bisschen wie große Türme aus Pfannkuchen ausschauen.


Nun sind wir in Greymouth angekommen und freuen uns schon auf morgen, wo wir mit dem berühmten Tranzalpine-Zug von Greymouth wieder nach Christchurch fahren. Wir hoffen es klappt dieses Mal mit dem Zug besser.

Montag, 11. Januar 2016

Unsere Ankunft in Neuseeland

Nun schreiben wir euch das erste Mal aus Neuseeland. Wir sind vor 4 Tagen über Nacht von Melbourne nach Christchurch geflogen. Der Flug hat nur knapp 3,5 Stunden gedauert und wir mussten die Uhr wieder um 2 Stunden weiter stellen. Nun sind wir euch genau 12 Stunden voraus, d.h. wenn ihr am morgen aufsteht ist bei uns der Tag schon wieder fast zu Ende. Durch die nicht gerade lange Flugzeit und da es über Nacht war, sind wir in Christchurch früh morgens nicht gerade fit angekommen.


Neue Eindrücke in einem neuen Land

Schon bei der Landung konnte man aus dem Flugzeug erkennen, dass Neuseeland von der Landschaft her doch sehr unterschiedlich zu Australien, dem großen Nachbarn ist. Beim Einkaufen war es dann wieder sehr ähnlich. Viele Marken sind die selben wie es auch in Australien gibt und auch die Preise sind ähnlich. Auch hier ist die Landeswährung der Dollar, aber der neuseeländische Dollar sieht ganz anders aus und ist auch etwas weniger wert im Gegensatz zum Euro. Das ist für uns natürlich umso besser.


Christchurch - eine Stadt im Wiederaufbau

Christchurch ist eine der wichtigsten Städte auf der Südinsel von Neuseeland und leider gab es hier im September 2010 und dann nochmals im Februar 2011 zwei sehr schwere Erdbeben. Das erste Erdbeben war extrem stark, aber hat nicht so große Probleme verursacht, da der Ursprung des Bebens weiter weg lag. Im Februar 2011 hatte die Stadt leider nicht so viel Glück. Das Epizentrum des Beben lag nur wenige Kilometer weg und das war schrecklich. In der Innenstadt sind mehrere Häuser einfach in sich zusammen gestürtzt. 185 Menschen starben dabei und ca. 70 bis 80 Prozent der Gebäude im Stadtzentrum wurden so stark beschädigt, dass man sie abreisen musste. Gerade im Zentrum sieht man jetzt noch, 5 Jahre nach dem Erdbeben, viele unbewohnbare Häuser, die teilweise nur durch Stützen gehalten werden. So auch die große Kathedrale auf dem Hauptplatz, wo es sehr umstritten ist, ob man sie so lassen soll, oder ob man sie abreisen soll.


Dann findet man aber auch schon viele kleine Hoffnungsschimmer überall in der Stadt. Man sieht dass schon einige Straßen wieder hergerichtet worden sind. Die Tram für die Touristen fährt wieder und die Bewohner der Stadt sind auch sehr erfinderisch geworden. Es gibt ein kleines Einkaufsviertel, dass nur aus Schiffskontainern besteht. Die Geschäfte befinden sich in umgebauen Kontainern und können in kurzer Zeit von A nach B verfrachtet werden, falls der Platz benötigt wird. Es gibt eine Kirche aus Karton, die richtig groß ist und insgesamt nur 1,2 Tonnen, also weniger als die meisten Autos, wiegt. Diese wurde in kürzester Bauzeit errichtet und steht als Symbol für den Wiederaufbau in dieser Stadt.

Es ist schade was dieser Stadt passiert ist, aber wir können uns vorstellen, dass in ca. 5 bis 10 Jahren, dies eine der neuesten und modernsten Städte der Welt ist. Aber auch jetzt ist die Stadt dennoch sehenswert und wir hätten keinen besseren Startpunkt haben können.



Mit der Gondel zum Aussichtspunkt

Heute haben wir uns noch ein kleines Highlight gegönnt. Wir sind mit einer Gondel etwas außerhalb von Christchurch auf einen Aussichtspunkt raufgefahren und konnten so die ganze Umgebung von oben betrachten. Die Stadt wurde in einer sehr flachen Zone gebaut, aber drum herum sieht man Hügel und dahinter ein wunderbarer natürlicher Hafen. Das ist ein Vorgeschmack für uns, was auf der Südinsel auf uns wartet.



Anmerkungen am Rande

Obwohl das Wetter heute ganz schön war, weht im Moment ein sehr kalter Wind. Mal schauen ob wir uns in den nächsten Tagen noch etwas wärmere Kleidung kaufen müssen, oder ob wir mit dem was wir haben gut durchkommen. Mal schauen...

Wir haben uns auch endlich zu einem Friseurbesuch durchringen können. Da wir jetzt doch schon fast zwei Monate auf Reisen sind, war es bei uns beiden mal wieder notwendig. Da die Reisekasse leider kein super Friseusalon her gibt, haben wir einen günstigen Haircut ausprobiert. Wir haben zusammen 30 Euro bezahlt und sind mit dem Schnitt doch recht zufrieden.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Unser letzter Stopp in Australien - Melbourne

Nun ist unsere Zeit in Australien schon fast zu Ende. Als kleines Highlight zum Abschluss haben wir uns noch die zweitgrößte Stadt von Australien, nämlich Melbourne, ausgesucht. Da wir vor neun Jahren, als wir das erste Mal in Australien waren, schon die Ostküste und damit auch Sydney und die Hauptstadt Canberra besichtigt haben, musste diese Mal Melbourne ran.

Tolle Stadt mit viel Charakter

Melbourne bietet für die Touristen einige tolle Sehenswürdigkeiten, aber vieles was für uns eine Sehenswürdigkeit ist, wird auch von den Einheimischen gut und gerne genützt. Um die Stadt besser kennen zu lernen, haben wir gleich am ersten Tag ein einer kostenlosen Stadtführung teilgenommen. Unser Guide Alex war ein sehr guter Redner und hat mit uns in 3 Stunden eine tolle Runde zu Fuss durch die Innenstadt gemacht und uns einiges gezeigt, dass wir vielleicht sonst gar nicht so mitgekriegt hätten.


Zu Beginn ging es mal los mit der Staatsbibliothek, wo man einfach so rein spazieren kann und sich umschauen kann. Dann haben wir das frühere Gefängnis von Melbourne von außen angeschaut und er hat uns von einem berühmten Häftling berichtet. Dann ging es in einen kleinen Park, wo er uns im Schnelldurchgang die Geschichte von Melbourne erklärt hat. Dann ging es vorbei an einigen tollen Gebäuden, wie das Parlament, dem Royal Exibition Center und weiter nach Chinatown. Zum Schluss hat er uns noch die aktive Kunstszene von Melbourne etwas näher gebracht, indem wir einige Straßen durchquert haben, wo es erlaubt ist die Wände zu bemalen. Beendet haben wir den Rundgang an einem schönen Aussichtspunkt, wo wir die Skyline der Stadt gut sehen konnten.

Hier einige Bilder zu diesem tollen Rundgang:



Das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre

Wie ihr euch natürlich denken könnt, müssen wir auf jedes Hochhaus, das eine Aussichtsplattform bietet, rauf. Daher auch hier in Melbourne auf den Eureka Tower, wo man ins 88. Stockwerk rauf fahren kann und einen tollen Ausblick genießt. Wir waren dort oben und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut und wie die Stadt langsam die Nachtbeleuchtung anwirft. Der Ausblick war wirklich sehr schön und da wir eine Sitzgelegenheit ergattern konnten, haben wir es richtig genossen und sind etwas länger dort oben geblieben.


Das Aquarium von Melbourne

Noch ein kleines Highlight war das Aquarium hier in der Stadt. Die Ausstellung ist zwar hauptsächlich für Familien mit Kinder ausgerichtet, aber uns hat es trotzdem sehr gut dort gefallen. Atemberaubend war das große Becken mit 2,2 Millionen Liter Wasser im untersten Stockwerk, wo man große Haie sehen konnte und die Stachelrochen waren fast zwei Meter groß. Wir haben sicher eine Stunde vor dem großen Fenster bei diesem Becken verbracht und haben uns diese riesigen Fische immer und immer wieder angeschaut.


Toll war auch der Rest des Aquariums mit den vielen kleinen Fischen, wie dem Clown-Fisch, den Qualen, den Seepferdchen und vielen komischen Fischen, von denen wir nicht mal wussten, dass es sie gibt.


Zum Ende hin konnten wir dann noch die Pinguine beobachten, wie sie im Schnee gewatschelt sind und im Wasserbecken wie verrückt herum geschwommen sind. Das war eine tolle Einstimmung auf unseren Ausflug nach Phillip Island.


Phillip Island und die Pinguine Parade

Phillip Island ist eine kleine Insel, die mit einer Brücke am Festland hängt und in ca. 1,5 Stunden von Melbourne erreichbar ist. Wir haben einen Tagesausflug dorthin gebucht, da die Insel bekannt für ihre Pinguinparade ist. Auf dem Weg zur Insel sind wir noch an einem Tierpark vorbeigekommen, wo wir ein ganz aktives Koalajunges kennen lernen durften. Normalerwiese bewegen sich Koalas nur gut 4 Minuten am Tag um von einem Essplatz zum nächten zu gehen. Dieser kleine Koala ist sicher 20 Minuten herumgesprungen und von einem Ast zum anderen geklettert. Das war toll mit anzusehen.


Schön war es auch noch ein letztes Mal viele der einzigartigen Australischen Tiere zu sehen, wie die Dingos, die Emus, die Wallabies und auch die Kanguruhs. Die Kanguruhs konnte man auch füttern und diese Jungs hatten echt Hunger und haben sich daher auch streicheln lassen. Sehr selten sind auch die Albino-Kanguruhs, die hier leben. Ganz in weiß hätten die in freier Wildbahn wohl keine große Change.

Dann ging es weiter auf die Insel, wo wir eine Schokoladenfabrik besichtigen konnten. Zuerst dachten wir nicht, dass es sehr interessant sein wird, aber die Ausstellung ist so toll gemacht, dass wir dort sehr viel Spass hatten. Man konnte Spiele mit Schokolade spielen und auch Schokolade kosten. Da waren wir natürlich gerne dabei.


Wir haben uns auch einen tollen Strand auf der Insel angeschaut und sind zu einem Aussichtspunkt gefahren, der Pyramide heißt. Die Insel ist nicht sehr groß und auch am Tag sieht man hier sehr viele Wallabies und Gänse rumhüpfen. Das Highlight der Insel sind aber die kleinen Pinguine, die dort ihre Nester haben. Am Abend, wenn die Sonne untergeht, kommen die kleinen Tiere in großen Gruppen vom Meer über den Strand und die Jungen kommen aus ihren Nestern und wollen gefüttert werden. Das Spektakel zieht jeden Tag sehr viele Schaulustige an und ist wirklich einmal anzuschauen. Um die Pinguine nicht zu stören, darf man am Abend keine Fotos machen. Wir hatten aber das Glück, dass wir schon etwas früher ein paar junge Pinguine vor ihren Nester gesehen habe, die wir fotografieren durften.


St. Kilda - Strand ganz nahe an der Stadt


St. Kilda ist ein Stadtteil von Melbourne und wird mit der Tram vom Stadtzentrum in knapp 20 Minuten anfgefahren. Natürlich mussten auch wir uns diesen Stadtteil bzw. Strand genauer anschauen. Leider war es etwas windig, als wir dort waren, daher sind wir nicht lange am Strand geblieben. Aber auch die Gegend drum herum ist sehr nett. Es gibt sehr viele Restaurants und Bars dort und auch einen ganz alten Lunapark, der schon seit 1913 in Betrieb ist. Wir sind nicht so die Typen, die auf jede Achterbahn oder ähnliches rauf müssen, aber schon den anderen zuschauen war echt lustig.


Queen Victoria Market

So einen großen Markt wie in Melborne haben wir bis jetzt noch nicht gesehen und man kann dort wirklich alles kaufen. Von Lebensmittel zu Souvenirs und alles weitere zwischendrin, die Auswahl und die Größe des Marktes ist wirklich mega. Beeindruckend ist auch, dass es im Sommer einmal in der Woche auch ein Night Market, wo es von verschedenen Essensständen nur so wimmelt. Man hätte dort so viele verschiedene Essensstile kosten können, wir wussten gar nicht wo anfangen. Auch dieser Markt ist ein Erlebnis wert.


Wir haben natürlich in den letzten fünf Tagen noch viel mehr in Melbourne gesehen, aber wir möchten euch nicht langweilen und schreiben nur über die wichtigsten Dinge.


Nun geht es für uns weiter von Australien nach Neuseeland. Wünscht uns guten Flug und wir lassen bald wieder was hören.

Samstag, 2. Januar 2016

Der nächste Abschnitt unserer Reise!

Nun sind wir wieder ein Stück weiter gekommen auf unserem Weg durch Australien. 

Relocation-Special von Adelaide nach Melbourne

Wir haben für ein paar Tage wieder ein Relocation-Special gebucht. Das sind Angebote für Camper, Campervans oder auch Mietautos, wo eine Firma möchte, dass man ein Fahrzeug von einer Station zur anderen bzw. von einer Stadt zur anderen, bringt. So ein Special hatten wir ja schon von Perth nach Adelaide. Dieses mal hatten wir vier Tage Zeit vom 30. Dezember bis zum 2. Januar um einen Campervan von Adelaide nach Melbourne zu bringen. Dafür bekommen wir einen extrem guten Preis und müssen keine Einwegmiete zahlen. Da wir ja sowieso nach Melborne wollten, kam uns das dieses mal sehr gelegen. Noch ein großes Plus ist für uns bei einem Campervan, dass wir darin kochen und schlafen können. Somit sparen wir auch dadurch wieder etwas Geld.


Zwischen Adelaide und Melbourne

Man kann entweder an der Küste entlang fahren, oder auch durch das Landesinnere. Wir haben die ersten 500 km durch Landesinnere gemacht, da wir mal ein Stück weiter kommen wollten und nichts für uns interessantes auf dem Weg lag. Wir haben auch hier wieder eine Zeitzone und eine Grenze überschritten, nämlich von South Australia nach Victoria. Damit mussten wir die Uhr dann nochmals um eine halbe Stunde nach vorne stellen, sodass wir nun genau 10 Stunden vor Südtirol sind.

The Grampians National Park

Den Silvestertag hatten wir uns schon für den Grampians National Park verplant. Das ist eine Bergregion, wo man richtig gut wandern kann und es einige sehenswerte Punkte gibt. Die Gegend rundherum ist flach, daher sieht es schon wenn man mit dem Auto näher kommt sehr interessant aus, dass sich langsam Berge erheben.

Als Erstes sind wir dann zu einem tollen Wasserfall gekommen, den Mackenzie Falls. Am Anfang wussten wir nicht ob sich dieser Stop überhaupt lohnt, da bis jetzt durch die Wasserknappheit die meisten Wasserfälle nicht gerade sehenswert waren. Aber diese Mackenzie Falls waren echt schön. Zu Beginn sind wir zu einem kleinen Aussichtspunkt spaziert und haben uns die Wasserfälle von oben angeschaut und dann hat uns die Lust gepackt und wir sind über einen kleinen stufigen Weg bis zum Ende der Fälle gegangen.


Dann hatten wir noch online im voraus von einem tollen Wanderweg gelesen, der zu einem Aussichtspunkt führt, der The Pinnacle heißt. Auf dem Schild stand, dass die Wanderung ca. 2 Stunden rauf und wieder runter dauert und man in 2 Kilometern gut 300 Höhenmeter nach oben geht. Naja, 2 km klingt nach nicht viel, aber die Höhenmeter hatten es echt in sich. Wir habe die Wanderung in der vorgegebenen Zeit geschafft und sind mit einem tollen Ausblick belohnt worden. Auch wenn ich wegen meiner Höhenangst gar nicht ganz auf den Aussichtspunkt rauf gegangen bin. Auf jeden Fall waren auch die Felsformationen auf dem Weg dorthin extrem interessant.


Silvester an der Küste

Nach unserer Wanderung sind wir dann doch an die Küste gefahren und haben den Silvesterabend in einem kleinen Ferienort namens Port Fairy am Beginn der Great Ocean Road verbracht. Dort hatten wir noch die Change, die Parade am Abend mitanzuschauen.


Danach gab es noch eine Liveband, einen Lunapark und ein paar Stände mit Essen und so haben wir im Zentrum von Port Fairy, 10 Stunden vor Italien, ins neue Jahr reingefeiert. Es gab sogar ein kleines Feuerwerk genau um Mitternacht. Wir hatten von vielen im Voraus gehört, die extra nach Sydney oder Melboure gefahren sind, da dort die großen Partys und Feuerwerke gemacht werden, aber für uns war diese kleine Feier geau richtig.


Great Ocean Road und die 12 Apostel

Am Neujahrstag ging es für uns dann der Küste entlang auf der Great Ocean Road. Die Straße führt in gewissen Abschnitten sehr schön an der felsigen Küste entlang und es gibt alle paar Kilometer tolle Aussichtspukte, wo man die Küste und auch die Felsen vor der Küste gut sehen kann.


Das Highlight sind dann natürlich die Felsen, die die 12 Apostel genannt werden. Das Wetter war zwar nicht ganz so perfekt, aber die Felsen haben trotzdem sehr imposant ausgeschaut und haben die vielen Touristen, wie auch uns beeindruckt.


Von der Great Ocean Road ging es dann wieder Landeinwärts und nach einer schönen ruhigen Nacht an einem See hieß es dann den Campervan in Melbourne abgeben und zum gebuchten Hostel fahren. Nun bleiben wir für die nächsten Tage in Melbourne bevor wir dann weiter nach Neuseeland fliegen.