Freitag, 29. Januar 2016

Und weiter geht unsere Reise durch die Südinsel

Von Dunedin sind wir weiter gefahren bis zum zweitgrößten See der Südinsel, dem Lake Te Anau. Das kleine Städtchen Te Anau direkt am See ist wirklich sehr klein, aber ganz süss mit einigen Restaurants und sogar zwei Lebensmittelgeschäften. Te Anau war für uns der Ausgangspunkt zu zwei tollen Ausflügen.


Die Glühwürmchen in der Höhle von Te Anau

Da wir schon im voraus wussten, dass das Wetter an diesem Tag nicht so gut sein soll, haben wir uns den Ausflug zu der Höhle von Te Anau gebucht um dort die Glühwürmchen zu sehen. Wir mussten dazu den See mit dem Schiff überqueren und es hat so stark geregnet, dass man nichts sehen konnte. Die Berge rund um den See waren richtig wolkenverhangen und alles was man sehen konnte war grau.

Am Höhleneingang angekommen, wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und von einem Guide in die Höhle geführt. Dort war es extrem dunkel und durch den vielen Regen war der Fluss, der durch die Höhle fliesst extrem hoch und sehr laut. Wir sind gut 200 Meter in die Höhle rein gegangen und dann kamen wir zu einem kleinen See. Dort wartete ein kleines Boot und mit diesem sind wir im völlog dunkeln ein Stück gefahren und dann konnte man über unseren Köpfen schon die Glühwürmchen leuchten sehen. Es sah aus, wie ein Sternenmeer über unseren Köpfen. Für uns war das ein tolles Erlebnis. Leider durfte man in der Höhle keine Fotos machen. Wenn ihr gerne sehen möchtet wie das aussieht, müsst ihr einfach online nach Glühwürmchen in Te Anau suchen und schon kommt was.

Danach haben sie uns noch außerhalb der Höhle Fotos und ein Video gezeigt, wie diese Würmchen im ganzen Aussehen. Wir waren froh, dass wir das erst nachher gesehen haben, den so hübsch sind die eigentlich nicht. Gut, dass wir nur die kleinen leuchtenden Punkte sehen konnten und nicht den ganzen Wurm.


Der Fjord Milford Sound

Ebenfalls von Te Anau zu erreichen, ist Milford Sound, einer der größten Fjorde von Neuseeland. Um dorthin zu gelangen, muss man von Te Anau gut 120 km fahren und schon die Fahrt dorthin ist sehr sehenswert. Man kommt an verschiedenen Waldstücken vorbei, wo wir auch einen kleinen Spaziergang unternommen haben. Ein Waldstück hat uns besonders beeindruckt, da alles mit Moos bewachsen war. Die Stämme der Bäume bis ganz nach oben, die Steine, sogar die Straße rund um das Waldstück war mit Moos bedeckt.


Nach einem Fotostopp, haben wir dann auch noch einen sehr berühmten Neuseeländer auf unserem Autodach vorgefunden, ein Kea. Kea heißt hier eine alpine Papageienart. Die Tiere sind nur in höher gelegenen Regionen in Neuseeland zu finden und sind echt groß. Unser Kea saß auf unserem Autodach und hat gewartet ob er von uns was zu Essen bekommt. Sobald er gemerkt hat, dass dies nicht passieren wird, hat er angefangen am Gummi an der Autotür zu knabbern. Wir hatten schon von diesen Vögeln gehört, die auch die Spassaffen der Lüfte genannt werden, aber einen auf dem Autodach vorzufinden war doch etwas merkwürdig.


Ein Stück der Straße geht auch einen kleinen Pass hoch und durch einen Tunnel. Die Landschaft ist dort wirklich sehr beeindruckend. Da das Wetter auch hier nicht ganz so gut war und es die Tage davor auch immer geregnet hat, kamen überall von den Bergen kleine Wasserfälle runter. Auch die Bäche, die wir auf dem Weg gesehen haben, hatten extrem viel Wasser und waren richtig wild. Wenigsten so konnte man dem Regen etwas Gutes abgewinnen.
Am Fjord angekommen, sind wir ein bisschen spazieren gegangen und haben uns den Fijord von verschiedenen Perspektiven angeschaut.


Danach hatten wir auch noch eine Schiffsfahrt in Milford Sound gebucht. Da das Schiff um 3 Uhr nachmittags etwas günstiger war, haben wir uns für diese Zeit entschieden und wenn wir ehrlich sind war das die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Unser Schiff war riesengroß und ihr werdet es nicht glauben, mit uns zusammen waren wir 10 Passagiere auf dem Schiff. Wir haben sogar noch Brote geschenkt bekommen, da sie diese sonst wegschmeißen hätten müssen. Wir konnten auf dem Schiff von Deck zu Deck gehen und keiner war im Weg. Der Kapitän hat uns dann viele interessante Sachen über Miford Sound erzählt und ist mit der Spitze des Schiffes auch zwei Mal direkt in einen Wasserfall reingefahren.


Da Milford Sound der regenreichste Ort von Neuseeland ist, da es dort über 6.000 mm im Jahr regnet und es an zwei von drei Tagen regnet, war uns der Regen dann irgendwan auch egal.

Adrenalinstadt Queenstown

Der nächste Punkt auf unserer Reise war dann die Stadt Queenstown. Wenn man hier mit jemand gesprochen hat, dann haben immer alle gesagt, dass wir unbedingt nach Queenstown müssen, da dort richtig was los ist. Die Stadt selbst versucht sich als Spassstadt zu verkaufen und das schafft sie auch. Es gibt unzählige Adrenalinsportarten, die man hier unternehmen kann von Bungee Jumping zu Jetboat-Fahren und und und. Die Stadt ist voll von jungen Leuten und auch am Abend ist in den vielen Lokalen richtig was los.


Wir haben uns nicht zu einer dieser Sportarten verleihten lassen, sondern sind wandern gegangen. Da auch die Stadt Queenstown an einem See liegt und drum herum sehr viele Hügel und Berge sind, haben wir uns entschieden den 900 Meter hohen Berg Te Tapunui zu erwandern. Vom Stadtzentrum aus geht es die gut 500 Höhenmeter in knapp eineinhalb Stunden relativ steil nach oben. Dafür wurden wir mit gutem Wetter und einem tollen Ausblick über den See und die Stadt belohnt.


Am Abend haben wir uns zum ersten Mal in Neuseeland ein Restaurantbesuch gegönnt und haben ein tolles Steak-Restaurant gefunden. Wir haben uns beide ein Steak gegönnt und waren danach glücklich und satt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen