Freitag, 15. Januar 2016

Von der Ostküste zur Westküste Neuseelands!

Wir haben nun unsere Ankunftsstadt in Neuseeland verlassen und haben mal die Straßen etwas getestet.

Fahrbarer Untersatz

Auch in Neuseeland versuchen wir kostengünstig von A nach B zu kommen. Dieses Mal haben wir eine Autovermietung gefunden, welche ein Auto von Christchurch an der Ostküste nach Greymouth an der Westküste der Südinsel bringen möchten. Wir wussten im voraus nicht welches Auto uns erwarten wird und waren positiv überrascht, als wir einen zwei Jahre alten Ford Focus mit knapp 50.000 km bekommen haben. Nach den etwas älteren Campervans, die wir in Australien gefahren sind, war das mal eine willkommene Abwechslung.


Wir hatten somit vier Tage Zeit um die ca. 400 km lange Strecke von der Ost- zur Westküste zu meistern. Die Strecken in Neuseeland sind nun um einiges kürzer als wie in Australien, wo wir teilweise gut 500 km an einem Tag gefahren sind. Die Straßen sind aber auch etwas unterschiedlich und ähnlich wie bei uns oft sehr kurvig, sodass man manchmal nur gut 50 oder 60 kmh fahren kann. Manchmal gibt es sogar noch so kleine einspurige Abschnitte, welche aber nur sehr kurz sind.

Hanmer Springs - ein bisschen Entspannung für unsere gestressten Seelen

Unser erster Stopp und das gleich für zwei Nächte war der Kurort Hanmer Springs im Landesinneren. Im Winter soll es recht schöne Skipisten geben und im Sommer kann man hier sehr gut wandern und auch die Therme ist ein Anziehungspunkt. Wir mussten uns natürlich die Therme genauer anschauen und sind gerne ein paar Stunden in den verschiedenen Schwimmbecken unterwegs gewesen, die zwischen 35 und 42 Grad warm sind. Da wir unsere Schwimmsachen bis jetzt zwar immer mit hatten, aber nie wirklich gebraucht haben, war das eine tolle Abwechslung.


Die Gegend rund um Hanmer Springs hat uns sehr an zuhause erinnert. Die Umgebung ist sehr hügelig mit viel Wald und kleinen Tälern und Flüssen. Gewohnt haben wir in einer sehr süssen Lodge, die als Hostel umgebaut ist. So etwas bräuchte es auch bei uns zu Hause. Auf jeden Fall hat dieser kleine touristische Ort in den Bergen bei uns einen guten Eindruck hinterlassen.


Weiterfahrt über den Lewis Pass

Danach ging es weiter über den Lewis Pass, welcher mit seinen knapp 900 Metern aber nicht extrem hoch ist. Die Landschaft konnte bis dahin noch sehr mit Südtirol oder den Alpen allgemein verglichen werden. Je näher wir aber der Westküste kamen, desto dichter wurde der Wald und umso mehr sah es aus als ob man im Regenwald unterwegs ist. Am Meer angekommen, konnten wir auch gleich eine Robbenkolonie von einem Aussichtspunkt betrachten.

Wir hatten an diesem Tag von Berglandschaft und Überquerung eines Passes, zu Fahrt durch eine Schlucht mit extremer Vegetation und dann noch Ausblick übers Meer und eine Robbenkolonie wirklich alles dabei. Sogar das Wetter hat es an diesem Tag gut mit uns gemeint.



Die Pancakes von Punakaiki

Die letzte Etappe unseres ersten Roadtrips in Neuseeland war dann noch die Fahrt an der Küste entlang von Westport nach Greymouth. Auf dem Weg hat man tolle Aussichtspunkte über die Küste und die Straße ist teilweise nur wenige Meter vom Wasser entfernt.

Beeindruckend war auch der Stopp an einer Felsformation, die hier als die Pancakes bekannt sind, weil die Felsen ausschauen, wie übereinander gelegte Pfannkuchen. Leider hat das Wetter hier nicht ganz so mitgespielt und daher mussten unsere Regenjacken und die Kaputzen zum Einsatz kommen. Trotzdem hatten wir eine tollen Blick auf die Felsen und konnten uns selbst vergewissern, dass die Felsen wirklich ein bisschen wie große Türme aus Pfannkuchen ausschauen.


Nun sind wir in Greymouth angekommen und freuen uns schon auf morgen, wo wir mit dem berühmten Tranzalpine-Zug von Greymouth wieder nach Christchurch fahren. Wir hoffen es klappt dieses Mal mit dem Zug besser.

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