Samstag, 2. Januar 2016

Der nächste Abschnitt unserer Reise!

Nun sind wir wieder ein Stück weiter gekommen auf unserem Weg durch Australien. 

Relocation-Special von Adelaide nach Melbourne

Wir haben für ein paar Tage wieder ein Relocation-Special gebucht. Das sind Angebote für Camper, Campervans oder auch Mietautos, wo eine Firma möchte, dass man ein Fahrzeug von einer Station zur anderen bzw. von einer Stadt zur anderen, bringt. So ein Special hatten wir ja schon von Perth nach Adelaide. Dieses mal hatten wir vier Tage Zeit vom 30. Dezember bis zum 2. Januar um einen Campervan von Adelaide nach Melbourne zu bringen. Dafür bekommen wir einen extrem guten Preis und müssen keine Einwegmiete zahlen. Da wir ja sowieso nach Melborne wollten, kam uns das dieses mal sehr gelegen. Noch ein großes Plus ist für uns bei einem Campervan, dass wir darin kochen und schlafen können. Somit sparen wir auch dadurch wieder etwas Geld.


Zwischen Adelaide und Melbourne

Man kann entweder an der Küste entlang fahren, oder auch durch das Landesinnere. Wir haben die ersten 500 km durch Landesinnere gemacht, da wir mal ein Stück weiter kommen wollten und nichts für uns interessantes auf dem Weg lag. Wir haben auch hier wieder eine Zeitzone und eine Grenze überschritten, nämlich von South Australia nach Victoria. Damit mussten wir die Uhr dann nochmals um eine halbe Stunde nach vorne stellen, sodass wir nun genau 10 Stunden vor Südtirol sind.

The Grampians National Park

Den Silvestertag hatten wir uns schon für den Grampians National Park verplant. Das ist eine Bergregion, wo man richtig gut wandern kann und es einige sehenswerte Punkte gibt. Die Gegend rundherum ist flach, daher sieht es schon wenn man mit dem Auto näher kommt sehr interessant aus, dass sich langsam Berge erheben.

Als Erstes sind wir dann zu einem tollen Wasserfall gekommen, den Mackenzie Falls. Am Anfang wussten wir nicht ob sich dieser Stop überhaupt lohnt, da bis jetzt durch die Wasserknappheit die meisten Wasserfälle nicht gerade sehenswert waren. Aber diese Mackenzie Falls waren echt schön. Zu Beginn sind wir zu einem kleinen Aussichtspunkt spaziert und haben uns die Wasserfälle von oben angeschaut und dann hat uns die Lust gepackt und wir sind über einen kleinen stufigen Weg bis zum Ende der Fälle gegangen.


Dann hatten wir noch online im voraus von einem tollen Wanderweg gelesen, der zu einem Aussichtspunkt führt, der The Pinnacle heißt. Auf dem Schild stand, dass die Wanderung ca. 2 Stunden rauf und wieder runter dauert und man in 2 Kilometern gut 300 Höhenmeter nach oben geht. Naja, 2 km klingt nach nicht viel, aber die Höhenmeter hatten es echt in sich. Wir habe die Wanderung in der vorgegebenen Zeit geschafft und sind mit einem tollen Ausblick belohnt worden. Auch wenn ich wegen meiner Höhenangst gar nicht ganz auf den Aussichtspunkt rauf gegangen bin. Auf jeden Fall waren auch die Felsformationen auf dem Weg dorthin extrem interessant.


Silvester an der Küste

Nach unserer Wanderung sind wir dann doch an die Küste gefahren und haben den Silvesterabend in einem kleinen Ferienort namens Port Fairy am Beginn der Great Ocean Road verbracht. Dort hatten wir noch die Change, die Parade am Abend mitanzuschauen.


Danach gab es noch eine Liveband, einen Lunapark und ein paar Stände mit Essen und so haben wir im Zentrum von Port Fairy, 10 Stunden vor Italien, ins neue Jahr reingefeiert. Es gab sogar ein kleines Feuerwerk genau um Mitternacht. Wir hatten von vielen im Voraus gehört, die extra nach Sydney oder Melboure gefahren sind, da dort die großen Partys und Feuerwerke gemacht werden, aber für uns war diese kleine Feier geau richtig.


Great Ocean Road und die 12 Apostel

Am Neujahrstag ging es für uns dann der Küste entlang auf der Great Ocean Road. Die Straße führt in gewissen Abschnitten sehr schön an der felsigen Küste entlang und es gibt alle paar Kilometer tolle Aussichtspukte, wo man die Küste und auch die Felsen vor der Küste gut sehen kann.


Das Highlight sind dann natürlich die Felsen, die die 12 Apostel genannt werden. Das Wetter war zwar nicht ganz so perfekt, aber die Felsen haben trotzdem sehr imposant ausgeschaut und haben die vielen Touristen, wie auch uns beeindruckt.


Von der Great Ocean Road ging es dann wieder Landeinwärts und nach einer schönen ruhigen Nacht an einem See hieß es dann den Campervan in Melbourne abgeben und zum gebuchten Hostel fahren. Nun bleiben wir für die nächsten Tage in Melbourne bevor wir dann weiter nach Neuseeland fliegen.

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