Dienstag, 2. Februar 2016

Über die Hälfte unserer Reise ist schon vorbei...

Uns ist gerade klar geworden, dass wir schon über die Hälfte unserer Reise erlebt haben. Wir werden nun sicher ncht anfangen die Tage zu zählen und traurig werden, aber es fühl sich doch etwas eigenartig an.

Eine kleine Zusammenfassung zur Halbzeit

Wir haben wirklich mit einer tollen Stadt, Hong Kong, angefangen und da hat es sich auch noch wie ein normaler Urlaub angefühlt. Wir haben in einem schönen vorgebuchten Hotel gewohnt, sind viel aus Essen gegangen und haben die typischen Touristendinge gemacht. Als wir in Australien ankamen, hat sich das dann geändert. Von da an fühlte es sich dann weniger nach Urlaub, sondern mehr nach Leben in der Ferne an. Und so ging es dann auch hier in Neuseeland weiter.

Auf jeden Fall haben wir uns die Reise so vorgestellt. Bis jetzt haben wir es geschafft in unserem Tagesbudget von 100 Euro pro Person und Tag zu bleiben und wir hoffen das auch weiterhin zu schaffen. Wenn man bedenkt, dass auch hier in Neuseeland das Leben nicht gerade günstig ist und man sich ja auch zwischendurch einen tollen Ausflug oder ähnliches gönnen will, sind wir sehr zufrieden.

Wir hoffen, dass nun auch die zweite Halbzeit unserer Reise viel Spannendes und Schönes für uns bereit hält.

Wohin ging es für uns nach Queenstown?

Im letzten Blog haben wir euch von unserer Zeit in Queenstown berichtet. Aber natürlich hört unsere Rudreise über die Südinsel nicht dort auf, sondern es ging weiter nach Wanaka. Wanaka ist gut eine Stunde von Queenstown entfernt und liegt ebenfalls an einem See. Wir hatten uns icht so viel von diesem kleinen Städtchen erwartet, aber wenn wir ehrlich sind, hat es uns dort besser gefallen, als in Queenstown selbst. Man kann in Wanaka eigentlich alles machen, was auch in Queenstown angeboten wird, aber dennoch ist es dort ewas ruhiger und gemütlicher.

Wir haben uns auch eine kleine Wanderung auf den Mount Iron gegönnt mit einem tollen Ausblick auf den See und die Umgebung. Die Zeit in Wanaka war auch von schönem Wetter geprägt, dass uns bis heute nicht verlassen hat.


Von der Seenlandschaft zu den Gletschern

Von Wanaka aus ging es dann über die Südlichen Alpen nach Franz Josef Village und dem dazugehörigen Gletscher. Auf dem Weg hatten wir einige Pässe zu überqueren, die uns aber mt tollen Aussichten belohnt haben. Vorbei sind wir auch an den Blue Pools gekommen. Das ist eigentlich ein Fluss in den Bergen, der über einen kleinen Fußweg erreichbar ist und das Wasser ist dort so klar, dass man fast meint die Fische darin schwimmen in der Luft. Natürlich nehmen das viele zum Anlass um ein Bad in dem Fluss zu nehmen, was uns aber viel zu kalt war.


Weiter ging es dann an die Westküste und da wieder etwas ins Landesinnere um zu den berühmten Gletschern zu kommen. Berühmt sind die beiden Gletscher, Fox und Franz Josef, da sie bis auf 300 Höhenmeter reichen und die Eisbrocken in den Flüssen fast bis ins Meer tragen. Bei uns gibt es ja auch Gletscher, aber diese findet man nur ganz weit oben auf den Spitzen der Berge. Hier nur wenige Kilometer von der Küste entfernt auf gerade mal 300 Höhenmeter ist schon was besonderes.

Eindrücke von den beiden Gletschern

Durch das gute Wetter konnten wir bei beiden Gletschern eine kurze Wanderung unternehmen und uns die Gletschern aus einer Distanz von wenigen 100 Metern Entfernung anschauen. Was wir auch sehr interessant fanden, ist, dass diese Gletscher fliessen und das sogar mehrere Meter am Tag. Es gab vor einigen Jahren mal einen Unfall mit einem kleinen Flugzeug, das in eine Gletscherspalte gefallen ist. Niemand wurde verletzt, aber es war nicht möglich, das Flugzeug zu bergen, da es so blöd lag. 5 Jahre später, kam das Flugzeug am Gletscherende, ca. 4 km von der Absturzstelle entfernt wieder zum Vorschein.

Hier könnt ihr euch die beiden Gletscher mit den umliegenden Bergen etwas genauer anschauen:



Was uns ebenfalls sehr interessiert hat, sind die Eisbrocken, die noch einige Kilometer von den gletschern entfernt immernoch in den Flüssen treiben. Am Anfang schauen sie aus, als wären es Steine, die schwimmen, aber wenn man genauer hin schaut, sieht man, dass es Eis ist.

Die Zone um die beiden Gletscher ist sehr touristisch und es werden viele Rundflüge mit Helikoptern oder kleinen Flugzeuge angeboten. Auf dem Franz Josef Gletscher kann man sogar mit dem Hubschrauber landen und dort eine Wanderung unternehmen. Daran waren wir nicht so interessiert und leider ist uns dieser Rummel nach zwei Tagen dann auch etwas auf die Nerven gegangen.


Der Arthurs Pass - die Zweite

Von Franz Josef Village ging es dann nochmals kurz an die Westküste nach Hoktika. Das ist ein verschlafener Ort, direkt am Meer mit einem langen Kiesstrand an dem viel Treibholz angeschwemmt wird. Daraus machen die Leute dann interessate Skulpturen oder schreiben auch den Dorfnamen und das wird dann wohl das meist fotografierteste Objekt der gesamten Stadt. So kann es auch gehen.


Nun war es Zeit der Westküste Goodbye zu sagen und nochmals über die Alpen und den Arthur's Pass zu queren. Eine sehr ähnliche Strecke sind wir vor gut 2 Wochn mit dem Tranzalpinezug gefahren. Dieses Mal haben wir die Strecke mit dem Auto gemacht und das Wetter war auf unserer Seite. Man hatte eine tolle Weitsicht und konnte bei fast allen Bergen auch die Spitzen sehen. So hat die zweite Überfahrt nochmals richtig Spass gemacht und wir können die Südinsel nun bald verlassen.



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