Donnerstag, 7. Januar 2016

Unser letzter Stopp in Australien - Melbourne

Nun ist unsere Zeit in Australien schon fast zu Ende. Als kleines Highlight zum Abschluss haben wir uns noch die zweitgrößte Stadt von Australien, nämlich Melbourne, ausgesucht. Da wir vor neun Jahren, als wir das erste Mal in Australien waren, schon die Ostküste und damit auch Sydney und die Hauptstadt Canberra besichtigt haben, musste diese Mal Melbourne ran.

Tolle Stadt mit viel Charakter

Melbourne bietet für die Touristen einige tolle Sehenswürdigkeiten, aber vieles was für uns eine Sehenswürdigkeit ist, wird auch von den Einheimischen gut und gerne genützt. Um die Stadt besser kennen zu lernen, haben wir gleich am ersten Tag ein einer kostenlosen Stadtführung teilgenommen. Unser Guide Alex war ein sehr guter Redner und hat mit uns in 3 Stunden eine tolle Runde zu Fuss durch die Innenstadt gemacht und uns einiges gezeigt, dass wir vielleicht sonst gar nicht so mitgekriegt hätten.


Zu Beginn ging es mal los mit der Staatsbibliothek, wo man einfach so rein spazieren kann und sich umschauen kann. Dann haben wir das frühere Gefängnis von Melbourne von außen angeschaut und er hat uns von einem berühmten Häftling berichtet. Dann ging es in einen kleinen Park, wo er uns im Schnelldurchgang die Geschichte von Melbourne erklärt hat. Dann ging es vorbei an einigen tollen Gebäuden, wie das Parlament, dem Royal Exibition Center und weiter nach Chinatown. Zum Schluss hat er uns noch die aktive Kunstszene von Melbourne etwas näher gebracht, indem wir einige Straßen durchquert haben, wo es erlaubt ist die Wände zu bemalen. Beendet haben wir den Rundgang an einem schönen Aussichtspunkt, wo wir die Skyline der Stadt gut sehen konnten.

Hier einige Bilder zu diesem tollen Rundgang:



Das höchste Gebäude der südlichen Hemisphäre

Wie ihr euch natürlich denken könnt, müssen wir auf jedes Hochhaus, das eine Aussichtsplattform bietet, rauf. Daher auch hier in Melbourne auf den Eureka Tower, wo man ins 88. Stockwerk rauf fahren kann und einen tollen Ausblick genießt. Wir waren dort oben und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut und wie die Stadt langsam die Nachtbeleuchtung anwirft. Der Ausblick war wirklich sehr schön und da wir eine Sitzgelegenheit ergattern konnten, haben wir es richtig genossen und sind etwas länger dort oben geblieben.


Das Aquarium von Melbourne

Noch ein kleines Highlight war das Aquarium hier in der Stadt. Die Ausstellung ist zwar hauptsächlich für Familien mit Kinder ausgerichtet, aber uns hat es trotzdem sehr gut dort gefallen. Atemberaubend war das große Becken mit 2,2 Millionen Liter Wasser im untersten Stockwerk, wo man große Haie sehen konnte und die Stachelrochen waren fast zwei Meter groß. Wir haben sicher eine Stunde vor dem großen Fenster bei diesem Becken verbracht und haben uns diese riesigen Fische immer und immer wieder angeschaut.


Toll war auch der Rest des Aquariums mit den vielen kleinen Fischen, wie dem Clown-Fisch, den Qualen, den Seepferdchen und vielen komischen Fischen, von denen wir nicht mal wussten, dass es sie gibt.


Zum Ende hin konnten wir dann noch die Pinguine beobachten, wie sie im Schnee gewatschelt sind und im Wasserbecken wie verrückt herum geschwommen sind. Das war eine tolle Einstimmung auf unseren Ausflug nach Phillip Island.


Phillip Island und die Pinguine Parade

Phillip Island ist eine kleine Insel, die mit einer Brücke am Festland hängt und in ca. 1,5 Stunden von Melbourne erreichbar ist. Wir haben einen Tagesausflug dorthin gebucht, da die Insel bekannt für ihre Pinguinparade ist. Auf dem Weg zur Insel sind wir noch an einem Tierpark vorbeigekommen, wo wir ein ganz aktives Koalajunges kennen lernen durften. Normalerwiese bewegen sich Koalas nur gut 4 Minuten am Tag um von einem Essplatz zum nächten zu gehen. Dieser kleine Koala ist sicher 20 Minuten herumgesprungen und von einem Ast zum anderen geklettert. Das war toll mit anzusehen.


Schön war es auch noch ein letztes Mal viele der einzigartigen Australischen Tiere zu sehen, wie die Dingos, die Emus, die Wallabies und auch die Kanguruhs. Die Kanguruhs konnte man auch füttern und diese Jungs hatten echt Hunger und haben sich daher auch streicheln lassen. Sehr selten sind auch die Albino-Kanguruhs, die hier leben. Ganz in weiß hätten die in freier Wildbahn wohl keine große Change.

Dann ging es weiter auf die Insel, wo wir eine Schokoladenfabrik besichtigen konnten. Zuerst dachten wir nicht, dass es sehr interessant sein wird, aber die Ausstellung ist so toll gemacht, dass wir dort sehr viel Spass hatten. Man konnte Spiele mit Schokolade spielen und auch Schokolade kosten. Da waren wir natürlich gerne dabei.


Wir haben uns auch einen tollen Strand auf der Insel angeschaut und sind zu einem Aussichtspunkt gefahren, der Pyramide heißt. Die Insel ist nicht sehr groß und auch am Tag sieht man hier sehr viele Wallabies und Gänse rumhüpfen. Das Highlight der Insel sind aber die kleinen Pinguine, die dort ihre Nester haben. Am Abend, wenn die Sonne untergeht, kommen die kleinen Tiere in großen Gruppen vom Meer über den Strand und die Jungen kommen aus ihren Nestern und wollen gefüttert werden. Das Spektakel zieht jeden Tag sehr viele Schaulustige an und ist wirklich einmal anzuschauen. Um die Pinguine nicht zu stören, darf man am Abend keine Fotos machen. Wir hatten aber das Glück, dass wir schon etwas früher ein paar junge Pinguine vor ihren Nester gesehen habe, die wir fotografieren durften.


St. Kilda - Strand ganz nahe an der Stadt


St. Kilda ist ein Stadtteil von Melbourne und wird mit der Tram vom Stadtzentrum in knapp 20 Minuten anfgefahren. Natürlich mussten auch wir uns diesen Stadtteil bzw. Strand genauer anschauen. Leider war es etwas windig, als wir dort waren, daher sind wir nicht lange am Strand geblieben. Aber auch die Gegend drum herum ist sehr nett. Es gibt sehr viele Restaurants und Bars dort und auch einen ganz alten Lunapark, der schon seit 1913 in Betrieb ist. Wir sind nicht so die Typen, die auf jede Achterbahn oder ähnliches rauf müssen, aber schon den anderen zuschauen war echt lustig.


Queen Victoria Market

So einen großen Markt wie in Melborne haben wir bis jetzt noch nicht gesehen und man kann dort wirklich alles kaufen. Von Lebensmittel zu Souvenirs und alles weitere zwischendrin, die Auswahl und die Größe des Marktes ist wirklich mega. Beeindruckend ist auch, dass es im Sommer einmal in der Woche auch ein Night Market, wo es von verschedenen Essensständen nur so wimmelt. Man hätte dort so viele verschiedene Essensstile kosten können, wir wussten gar nicht wo anfangen. Auch dieser Markt ist ein Erlebnis wert.


Wir haben natürlich in den letzten fünf Tagen noch viel mehr in Melbourne gesehen, aber wir möchten euch nicht langweilen und schreiben nur über die wichtigsten Dinge.


Nun geht es für uns weiter von Australien nach Neuseeland. Wünscht uns guten Flug und wir lassen bald wieder was hören.

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