Albany ist wirklich ein tolles Städtchen. Wir haben dort in einem sehr modernen Campingplatz geschlafen mit Keycard um durch die Schranke zu fahren und WIFI auf dem gesamten Platz. Das hatten wir bis jetzt noch nicht.
Hier noch ein paar Fotos von Albany und Umgebung zum Verlieben:
Hier noch ein paar Fotos von Albany und Umgebung zum Verlieben:
Clipper Round the World 2015 - 2016 machen halt in Albany
Wir hatten das Glück, dass in diesen Tagen eine Art Regata gerade zu Gast im Hafen von Albany war. Daher wurde im Hafen groß gefeiert und man konnte sich die Segelschiffe etwas genauer anschauen. Nur zur Info: diese Regata besteht aus 12 Booten mit unerfahrener Besatzung und sie umsegeln die Welt in einem ganzen Jahr. Da ist unsere Weltreise ja nicht mehr ganz so spektakulär, oder? Auf jeden Fall war es für uns ein Glücksfall, da wir so einen schönen Vormittag am Hafen verbracht haben mit einem tollen Bauernmarkt, ein paar Oldtimern und den echt interessanten Segelschiffen.
Green Pool und Elephants Rock
Weiter auf unserer Strecke haben wir dann noch einen Abstecher gemacht zu einem tollen Strand, der der grüne Pool genannt wird. Das Wasser und der Strand dort war traumhaft, aber leider sind die Temperaturen im Moment etwas frühlingshaft und der Wind ist recht stark. Somit war an ein bisschen Plantschen nicht wirklich zu denken.
Ein Stück weiter zu Fuß kamen wir dann auch noch zu den Elefantenfelsen. Die heißen nicht so weil es dort Elefanten gibt oder gegeben hat, sondern weil die Felsen wie eine Elefantenherde ausschaut. Mit ein bisschen Fantasie haben wir das gelten lassen. Auf jeden Fall war es ein toller Spaziergang und eine ganz angenehme Pause nach der Zeit im Auto.
Übernachten auf der Schaf - Farm
Online haben wir einen Caravanpark gefunden, der genau auf unserer Straße lag und auch noch günstig war. Als wird dort ankamen, war das Tor verschloßen. Da dachten wir schon, dass wohl geschlossen ist. Auf einem Zettel am Tor stand aber, dass der Park schon offen ist, man sollte nur das Tor hinter sich wieder schließen wegen der Schafe. Wir dachten uns nicht viel und machten was geschrieben stand. Die Dame an der Reception war auch sehr lieb und der Platz sah aus wie eine große Almwiese bei uns.
Wir hatten eine entspannte Nacht, da wir keine Autos oder sonstiges hören konnten. Am Morgen als es hell wurde sind wir aufgewacht und haben recht nahe einige Schafe gehört und als wir die Vorhänge von unseren Campervan aufgemacht haben, standen wir mitten in einer riesigen Schafherde. So etwas passiert uns zuhause sicher nicht.
Als wir dann nach dem Frühstück unsere Sachen gepackt haben und los wollten, da hatten die Schafe nichts besseres zu tun als genau auf der Straße, wo wir raus mussten Pause zu machen und so mussten wir die Tiere leider mit dem Auto ein bisschen verscheuchen. Tor auf und wieder Tor zu - und unsere Zeit auf der Schaffarm war zu Ende.
Valley of the Giants
Dieser Tag stand für uns im Zeichen der großen Riesen - der Red Tingle Trees. Wir haben uns auf den Tree Top Walk getraut. Das ist ein ca. 600 Meter langer Weg über Brücken und Pfähler durch einen wunderschönen Wald mit vielen von diesen Red Tingle Bäumen. Diese Bäume sind eine Art von Eukalyptus und werden bis zu 70 Meter hoch. Der Weg geht bis auf ca. 40 Meter Höhe und besteht nur aus ein bisschen Stahl und Gitter über die man geht. Ich musste mich da schon sehr überwinden diesen Weg zu machen, aber auch das haben wir gemeistert.
Danach haben wir noch mit einer Führung vom Nationalpark einen zweiten Weg gemacht und dort haben wir nochmals ein Haufen Infos über diese Bäume und diese Region im Allgemeinen bekommen. Echt spektakulär ist, wenn man sich unter diese Bäume stellt und nach oben schaut. Das sind wirklich große Dinger und man kann es kaum glauben, wie klein wir Menschen da sind.
Kurioses auf dem Weg
Bei der Weiterfahrt haben uns einmal zwei Emu's mitten auf der Straße mit ihrer Anwesenheit beehrt. Wir hatten sogar genügend Zeit die Kamera raus zu holen um sie zu fotografieren, also könnt ihr euch vorstellen, wie gemütlich die beiden die Straße gekreuzt haben. Erst als wir etwas näher kamen, kriegten die beiden Angst und sind abgehauen.
Noch eine Kuriosität war die Ortschaft Northcliffe. Auf der Karte war die Ortschaft groß eingezeichnet mit eigener Touristeninformation und vielem mehr. Als wir dort ankamen, sahen wir vielleicht 5 Häuser, eine öffentliche Toilette und eine Kreuzung. Wir hatten uns da wirklich eine etwas größere Ortschaft erwartet, aber was solls.
Pemberton Tramway
Aus einer Broschüre hatten wir erfahren, dass es eine alte Zugstrecke gibt, die früher für Holzarbeiten benutzt wurde, und auf der jetzt ein kleiner alter Zug für Touristen fährt. Da wir Züge ja gern haben (Ivan), mussten wir uns dass natürlich anschauen. Die Zugfahrt hat fast zwei Stunden gedauert und uns wurde sehr viel über die Gegend und die verschiedenen Bäume in der Zone erzählt. Darüber hinaus haben wir an einem kleinen Wasserfall angehalten und konnten die Umgebung sehr gut vom Zug aus bestaunen.
Danach gings zu einem Aussichtsbaum. Das klingt jetzt irgendwie blöd, aber es gab und gibt hier im Südwesten von Australien Aussichtsbäume. Diese wurden schon vor gut 70 Jahren dazu "umgebaut" um rauf zu klettern um nach Buschfeuern Ausschau zu halten. Jetzt sind davon noch drei übrig und wir mussten uns unbedingt einen anschauen. Ihr müsst euch einen über 70 Meter hohen Baum vorstellen, in den man mit extrem großen Stahlnägeln eine Stiege reingemacht hat. Ein paar Stahlseile zur Sicherheit drum herum und auf über 50 Meter Höhe eine Plattform. Ivan ist fast bis zur Hälfte raufgestiegen, dann kam jemand entgegen und er hat es dann gelassen.
Aber schon der Anblick wie einige Touristen über diese nennen wir es mal Stiegen da rauf geklettert sind, war extrem.









FRAAAAANZI bisch echt iber de Brücke gongen ?!?! Braves ;))))) romana
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