Heute melden wir uns von unserem letzten Stopp in Hawai'i, von der Insel Maui. Hier haben wir vier Tage verbracht und es uns richtig gut gehen lassen.
Unser spezielles Flugerlebnis
Wir hatten unsere Flüge von einer Insel auf die nächste schon online rausgesucht und auch gebucht. Wir haben herausgefunden, dass es einen Hauptflughafen auf Maui gibt und zwei kleinere Nebenflughäfen. Da einer der Nebenflughäfen, genannt Kapalua, viel näher bei unserem gebuchten Hotel lag, haben wir nach einer Airline gesucht, die genau diesen Flughafen ansteuert und das war die Mokulele Airlines. Wir haben schon bei der Buchung immer wieder Witze über den Namen gemacht und dass die Airline fast wie die kleine hawaiianische Gitarre heisst.
Der Preis war gut und die Flugzeiten auch, also haben wir die Flüge gebucht ohne genau nachzuschauen, wie groß die Flieger sind oder wie gut die Airline ist. Am Flughafen auf Big Island in Kona haben wir dann unseren Mustang Cabrio bei der Autovermietung abgegeben und sind in den Shuttlebus der Vermietung eingestiegen um direkt zum Check-In gebracht zu werden. Wir haben dem Fahrer gesagt, dass wir mit Mokulele Airlines fliegen und auf einmal fährt er fast vom Flughafen weg zu einem ganz anderen Flughafenabschnitt, wo sonst die Rundflüge und Cargo starten.
Unser Check-In war dann so richtig lustig. Wir mussten unser Gepäck selbst auf die Waage heben und die Mitarbeiterin hat aufgeschrieben, wie schwer sie sind. Dann hieß es: Jetzt das Handgepäck auf die Waage! Und wir dachten uns noch, dass die aber ganz genau sind. Wir legen das Handgepäck rauf und die Mitarbeiterin meint: Nein, der Mensch mit dem Handgepäck! So wurden wir also auch mit Handgepäck gewogen. Danach haben wir schon vor der Tür die kleinen Flieger gesehen und realisiert, dass wir mit so einem Kleinen nun nach Maui fliegen werden.
Die Flieger haben Platz für neun Passagiere und Pilot und Co-Pilot. Auf unserem Flug waren nur wir und noch eine Frau gebucht und so ging es zu Fünft mit den Piloten in knapp einer Stunde von Big Island nach Maui. Der Wind hat das kleine Flugzeug richtig durchgeschüttelt und manchmal war es zum Angst kriegen. Trotzdem hatte man tolle Aussicht und konnte durchgehend Fotos von den darunter liegenden Inseln machen. Wir fliegen aber nochmal mit dieser Airline, mal schauen wie es dann wird.
Unsere Unterkunft auf Maui am Ka'anapali Beach
Vom Flughafen Kapalua waren wir dann in circa 15 Minuten schon im Hotel. Wir hatten auch schon beim vorbei fliegen eine tolle Sicht darauf. Im Hotel angekommen, haben wir erst gemerkt, dass es sich hier nicht um ein normales Hotel handelt, sondern um eine private Apartmentanlage, wo sich alles private Ferienwohnungen befinden, welche unter der Zeit, wenn die Besitzer nicht gerade selbst dort Ferien machen, vermietet werden. Wir hatten ein Studio im 7. Stock mit Meerblick, einem tollen Doppelbett und einer kleinen Kochecke mit riesigem Kühlschrank. Typisch amerikanisch.
Für uns war die Unterkunft perfekt. Wir konnten uns was im Laden einkaufen und im Zimmer Frühstück machen und auch zu Abend haben wir dort oft gegessen. Zu Mittag sind wir meist aus Essen gegangen oder haben uns ein Brot geholt. Die Preise auf Maui sind nicht gerade günstig. Auch die Lebensmittel haben uns schon was gekostet, aber es war günstiger und auch gemütlicher im Studio zu essen.
10-jähriges Jubiläum im Paradies
Vielleicht weiß es noch nicht jeder, aber wir haben hier auf Maui am 10. März unser 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Schon bei der Planung dieser Weltreise war uns beiden klar, dass wir diesen Tag in einem ganz speziellen Ort feiern wollen. Was wäre da nicht besser geeignet als die Insel Maui auf Hawai'i. An diesem Tag haben wir es uns richtig gut ehen lassen: lange geschlafen, in Ruhe gefrühstückt, viel Zeit am Strand verbracht, zu Mittag einen guten Burger gegessen, einen langen Spaziergang an der Promenade von Ka'anapali Beach gemacht und am Abend im Städtchen daneben das Hard Rock Cafe ausprobiert.
Normalerweise essen wir im Hard Rock Cafe immer einen Burger oder eine andere Hauptspeise und schon überlegen uns schon welche Nachspeise gut wäre. Nachdem wir aber die riesige Portion gegessen haben, sind wir beide dann sooo voll, dass wir die Nachspeise dann nicht mehr essen. Dieses mal haben wir die Hauptspeise übersprungen und haben uns beide ein tolles Dessert bestellt und ihr werdet es nicht glauben, aber wir haben beide fast die Nachspeise nicht fertig bekommen, dann wisst ihr mal wie groß die Portionen auch bei den Desserts sind.
Auf jeden Fall hatten wir einen richtig gemütlichen Tag und einen tollen Abend. Wir haben uns dann noch eine tolle hula-Show angeschaut und ich, Franzi, wurde dann noch zum Hula-tanzen aufgefordert. Naja, ein großes Talent liegt da wohl nicht versteckt, aber es hat viel Spass gemacht.
Black Rock am Ka'anapali Beach
Am Strand von Ka'anapali gibt es auch einen großen schwarzen Felsen, den Black Rock, mit viel Tradition. Gleich daneben wurde ein großes Luxushotel, das Sheraton, in den 1960iger Jahren gebaut und diese haben die Tradition von den Hawai'ianern übernommen und schicken jeden Abend bei Sonnenuntergang einen Krieger mit einer Fackel über die Felsen raus zum Black Rock. Dort lässt er die Fackel und einen Blumenkranz als Dank an die Götter ins Wasser fallen und springt dann vom Felsen ins Meer. Wie viel Tradition noch dabei ist können wir nicht sagen, aber es schaut richtig spektakulär aus.
Traumstrand und perfekte Sonnenuntergänge
Wir sind schon gefragt worden, ob Hawai'i wirklich so ist, wie man es aus den Filmen und Broschüren so kennt. Bis jetzt hatten wir mit Waikiki Beach mehr den touristischen Strand mit vielen Leuten, rund um Waikiki haben wir auch große Wellen mit vielen Surfern gesehen, auch die Urwaldähnlichen Tälern und Buchten und auch die Wasserfälle hatten wir auf Big Island gesehen, aber so ein richtiger Traumstrand, den hatten wir vor Maui noch nicht. Der Ka'anapali Beach ist wirklich einer der schönsten Strände, den wir bis jetzt gesehen haben und die Sonnenuntergänge an diesem Strand waren wirklich traumhaft.
Kleine Zusammenfassung zu Hawai'i
Jeder der den Wunsch hat nach Hawai'i zu kommen, soll diesen unbedingt wahr werden lassen. Die Inseln sind wirklich schön und die Einstellung und Lebensweise der Menschen hier ist ansteckend. Wir würden aber jedem empfehlen nicht nur auf einer Insel zu bleiben, da es viel zu schade wäre, wenn man nur eine Insel gesehen hat, da wirklich jede Insel seine eigene Faszination hat. Also bringt genug Zeit mit und entdeckt soviel ihr nur könnt von dieser schönen Inselwelt.
Aloha und Mahalo!!
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