Donnerstag, 10. März 2016

Big Island - ein Paradies für viele Meerestiere

Obwohl wir es in den letzten Tagen ruhig angehen haben lassen, haben wir doch wieder einiges zu erzählen.

Schwarzer Sandstrand und grüne Meeresschildkröten

An einem Tag sind wir mit unserem tollen Mustang Cabrio ganz in den Süden der Insel gefahren. Wir hatten gelesen, dass es dort einen Strand mit schwarzem Sand gibt, wo sich gerne mal grüne Meeresschildkröten zum Ausruhen und Sonne tanken aufhalten. Auf dem Weg haben wir uns noch das Käptain-Cook-Denkmal angeschaut. Hier soll er gestorben sein und den Kanibalen zum Opfer gefallen sein. Dafür dass dieser Mann so viele Teile der Welt bereist hat und so viele neue Gegenden entdeckt hat, war es wohl nicht ganz so ein schöner Tod.


Dann ging es mit viel Vorfreude weiter zum schwarzen Strand. Als wir dort ankamen, dachten wir die Changen, diese Schildkröten am Strand zu sehen, sind nicht sehr groß, da am Strand sehr viel los war. Aber es gibt dort einen kleinen Abschnitt, der ein bisschen abgesperrt ist und da lagen sie dann auch. Zu Beginn waren es sechs Schildkröten und nach gut drei Stunden, die wir am Strand verbracht haben, waren es insgesamt zehn. Wir haben den Tieren lange Zeit zugeschaut und auch beobachtet wie sie aus dem Wasser raus krabbeln. Für uns "Bergmenschen" wirklich einzigartig.


Winterzeit ist Walzeit auf Hawai'i

Uns wurde gesagt, dass in den Gewässern rund um Hawai'i im Winter von November bis März sehr viele Buckelwale zu sehen sind. Wir hatten ja schon einen Potwal in Neuseeland gesehen, aber das war uns nicht genug. Wir haben eine Schiffstour zum Whale Watching gebucht und sind mit einem tollen Schiff im Hafen von Kailua-Kona gestartet.

Beim Whale Watching in Neuseeland sind wir mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit quer aufs Meer raus gestartet, da die Potwale im sehr tiefen Gewässer zu finden sind. Hier war alles anders. Wir sind circa eine Stunde der Küste entlang Richtung Norden gefahren, bis wir zu einem sehr ruhigen und nicht tiefen Meeresabschnitt gekommen sind, wo sich die Buckelwale mit ihren Jungen gerne aufhalten. Wir haben sicher 4 oder 5 Wale gesehen und in der Ferne haben einige Delfine wie wild rum getobt.


Kailua-Kona

Gewohnt haben wir die letzten vier Tage in Kailua-Kona, eine nette Ortschaft direkt am Wasser mit einem kleinen Hafen. Das Städtchen war lange Zeit die Hauptstadt von Hawai'i und auch die Königsfamilie hat hier gewohnt.

Heute ist es eine nette Stadt mit vielen Restaurants entlang der Promenade und viele Shoppingmalls etwas zurück versetzt. Für uns war es ein guter Ausgangspunkt.


Die Strände der Westküste

Obwohl Big Island von Meer umgeben ist, ist der Großteil der Küste felsig, aber gerade an der Westküste findet man einige schöne Sandstrände.

Interessant ist auch, dass viele teure Hotelkomplexe direkt an diesen schönen Stränden gebaut wurden. Da die Strände aber öffentlich sind, muss es immer einen öffentlichen Zugang zum Strand geben. Einen Tag haben wir damit verbracht durch sehr luxuriöse Hotelanlagen zu fahren um zu verschiedenen Stränden zu kommen. Oft ist es aber gar nicht so einfach zu den Stränden zu kommen, da die Hotelanlagen gerne die Parkplätze für Nicht-Gäste gerne relativ weit von den Stränden weg machen und dann ein kleiner Gehweg weiter geht. Wir haben es trotzdem zu einigen tollen Stränden geschafft.




Wale vom Strand aus beobachten

Wir hatten sogar das unglaubliche Vergnügen, dass wir Wale von zwei Stränden aus beobachten konnten. An einem Strand waren sie so nahe und richtig aktiv. Es muss eine Mutter mit einem Kalb gewesen sein, da der größere Wal was vorgemacht hat und der kleine hat es nachgemacht. Wir waren schon begeistert, dass wir überhaupt Wale sehen konnten und diese Show, die uns die beiden da geliefett haben, war unglaublich.

Nun ist es Zeit, dass wir uns auch von dieser Insel verabschieden und weiter fliegen nach Maui. Alle sagen, dass Maui eine der schönsten Inseln sein soll. Mal schauen, ob wir auch dieser Meinung sind.



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