Sonntag, 6. März 2016

Entdeckungstour auf der größten Insel Hawai'i

Wir sind gut auf Hawai'i, der größten Insel der Inselgruppe, angekommen. Eigentlich heißt die Insel Hawai'i, wie der gesammte Staat, aber um Verwechslunge zu vermeiden, sagen die meisten zu der Insel Big Island, was auch passend ist, da die Insel bei weitem die Größte der gesamten Inselgruppe ist.

Mobil auf Big Island mit Überraschungen

Wir haben uns dafür entschieden zwei Hotels auf Big Island zu nehmen, eines in Hilo an der Ostküste und eines in Kona an der Westküste. Den Flug haben wir uns ebenfalls so gebucht, dass wir in Hilo landen und von Kona wieder weiter fliegen. Daher haben wir auch einen Mietwagen gebucht mit Annahme am Flughafen von Hilo und Rückgabe am Flughafen von Kona. Da wir ja immer versuchen so sparsam wie möglich zu sein, haben wir die günstigste Mietwagenklasse gebucht und auch erwartet, dass wir für amerikanische Verhältnisse einen kleinen Wagen bekommen.

Am Schalter der Mietwagenfirma kam es uns dann schon komisch vor, als der Herr sehr lange in die Kiste mit den Autoschlüsseln geschaut hat und uns dann gefragt hat, wie viel Gepäck wir dabei haben. Dann hat er uns sogar persönlich zu unserem Mietwagen begleitet und das machen sie normalerweise nie - und da stand unser weißes, extrem neues und wunderschönes Mustang Cabrio!!!!


Der Mitarbeiter der Mietwagenfirma wollte nur unsere überraschten Gesichter sehen, wenn wir merken, dass er uns ein Mustang Cabrio gegeben hat. Die Überraschung und auch Freude konnte er dann auch sehen und wir sind immernoch sehr happy mit diesem tollen und neuen Auto. Da sind wir in den letzten Moaten schon ganz andere Klapperkisten gefahren.

Hilo - zentraler Punkt an der Ostküste

Hilo ist keine extrem große Stadt, aber es ist doch das Zentrum der Ostküste. Man findet dort eine kleine Altstadt und auch einige größere Shoppingcenter. Der Flughafen und die Hotels von Hilo liegen nur wenige hundert Meter voneinander entfernt und trotzdem war das Meer nicht weit, also könnt ihr euch vorstellen wie nahe alles beieinander ist. Man muss aber auch dazu sagen, dass Hilo nicht sehr touristisch ist und es wichtiger für die Einheimischen ist.


Für uns war Hilo ein guter Ausgangspunkt um die gesamte Ostküste und auch das vulkanische Zentrum der Insel zu erkunden und das haben wir auch bei nicht so perfektem Wetter mit unserem Mustang Cabrio gemacht.

Waipio Valley im Norden

Als erstes haben wir uns im Norden das Waipio Valley angeschaut. Das ist ein sehr fruchtbares Tal direkt am Meer, das von zwei extremen Felswänden eingeschlossen ist. Es gibt keine richtige Straße in das Tal und seit es um 1950 von einem Tsunami verwüstet worden ist, wohnt dort auch niemand mehr.

Man kann sich das Tal und der angrenzende Strand von oben von einem Aussichtspunkt gut anschauen. Für die hawaiianer ist das Tal heilig, und früher durften dort nur die anständigen Stammesmitglieder dorthin um die Götter zu ehren. Die Aussicht auf das Tal ist super. Es soll im Tal sogar Wildpferde geben und auch den höchsten Wasserfall von Hawai'i. Den konnten wir aber nicht sehen.


Auf der Rückfahrt haben wir uns dafür noch zwei andere Wasserfälle angeschaut - den Akaka und den Rainbow Wasserfall. Beide liegen nicht weit von Hilo entfernt und können besichtigt werden. Beide haben uns sehr gut gefallen und haben sich auch richtig nach Hawai'i angefühlt, da es hier sehr viele unterschiedliche Wasserfälle gibt.


Ein Must-do auf Big Island ist der Volcanoes National Park

Dass die hawaiianischen Inseln vulkanischen Ursprungs sind, hat vielleicht jeder schon mal gehört. Dass diese Vulkane aber immer noch aktiv sind, weiß vielleicht nicht jeder. Hier auf Big Island gibt es noch mehrere aktive Vulkane und man kann soagr recht nahe zu einem dieser Vulkane ran. Diese Gelegenheit konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Wir haben einen gesamten Tag im Vulkanoes National Park verbracht. In zwei Krater, die vor ein paar Jahrzehnten noch voll Lava waren, wandern gehen. Das ist schon ein ganz spezielles Gefühl, wenn man in der Mitte des Kraters auf Lavagestein steht und sich umsieht und man genau erkennen kann, wo die Lava rausgekommen ist und wie sich die Lava bewegt haben muss.


Es gibt auch eine Höhle, in die man reingehen kann, die durch einen Lavastrom vor ca. 500 Jahren geformt wurde und durch die man heute gut durchspazieren kann. Auch das ist was ganz Spezielles.

Der große Höhepunkt kommt aber erst sobald die Sonne untergeht und es dunkel wird. Da  kann man von einem Aussichtspunkt in den noch aktiven Krater eines Vulkans schauen. Unter Tags haben wir schon den Rauch von dort aufgehen sehen, aber das war nicht so spektakulär. Richtig interessat wird es bei Dämmerung, da der Krater dann anfängt orange zu leuchten und wenn man ruhig ist, kann man hören wie sich die Lava im Krater bewegt.
Es gibt sogar einen Vulkan der im Moment in dieser Zone ausbricht und einen Lava-Fluss gebildet hat. Leider war es aber nicht möglich diesen zu besichtigen. Man konnte aber gut alte Lavaströme erkennen, wenn man mt dem Auto auf Big Island unterwegs ist.


Mauna Kea - der höchste Berg bzw. Vulkan von Hawai'i

Auf dem Weg von der Ostküste zur Westküste haben wir uns den höchsten Berg, den Mauna Kea, etwas genauer angeschaut. Wir sind dafür über die berühmt - berüchtigte Saddleroad gefahren. Das ist eine Passstraße, die früher sehr schwierig war und daher viele Mietwagenfirmen verboten haben, darauf zu fahren. Heute ist es fast eine Art Autobahn und die schnellste Verbindung von Ost nach West.

Die Straße macht einige Höhenmeter, da man auf Meereshöhe startet und dann zwischen zwei über 4000 Meter  Hohe schlafende Vulkane durchfährt und dann wieder bis auf Meereshöhe runter fährt. Wir haben noch einen kleinen Umweg zum Informationscenter des Mauna Kea gemacht und das liegt auf 2800 Höhenmeter. Nicht schlecht, oder?

Es gibt sogar eine Straße die direkt auf den Gipfel des Berges führt, welche aber nur mit Vierradantrieb befahren werden darf. Auf dem Gipfel findet man einige der größten Teleskope auf der Welt. Die Bedingungen zur Erforschung der Sterne ist dort sehr gut, da es in dieser Höhe sehr trockene Luft gibt und die Wolken meist weiter unten bleiben. Darüber hinaus, gibt es keine Großstädte in der Nähe, dessen Licht Probleme verursachen könnte.


Nach dem Besuch des Informationcenter ging es für uns an die Westküste, welche wir in den nächsten Tagen noch genauer kennen lernen werden. Darüber könnt ihr dann bald wieder lesen.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen