Wir sind nun schon wieder ein Stück von Las Vegas entfernt und haben wieder einiges von unserer Reise zu berichten.
Las Vegas - auch zum 2. Mal interessant
Vor circa sieben Jahren waren wir schon einmal in Las Vegas und da es uns damals so gut gefallen hat, mussten wir dieses Mal wieder hin. Beim letzten Mal hatten wir einiges nicht gesehen oder verpasst, wie zum Beispiel das Welcome Las Vegas-Schild. Wir haben uns dieses Mal extra online raus gesucht, wo das Schild genau ist und sind dann mit dem Auto hin gefahren. Die Fotos sind richtig toll geworden und es hat sich wirklich gelohnt.
Ebenfalls verpasst hatten wir den Stratosphere Tower zu besichtigen. Das ist der höchste Turm von Las Vegas und liegt genau zwischen dem alten und dem neuen Las Vegas. Dieses Mal sind wir genau bei Sonnenuntergang rauf und die Aussicht war wirklich gut. Erst von oben sieht man wie groß Las Vegas ist und dass es nicht nur aus den großen Casinos und Hotels besteht, sondern auch viele Wohngegenden. Für Franzi's Höhenangst war dieser Turm der Schlimmste von allen, da oberhalb der Aussichtsplattform eine Art Achterbahn gebaut ist und immer wenn diese los geht, bewegt sich der ganze Turm. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit vom Skyjump, dass man vom der Aussichtsplattform an einem Seil runter springen kann und man sieht alle paar Minuten wieder jemand runter hüpfen. Echt nichts für Leute mit Höhenangst.
Wir haben uns auch das Hard Rock Cafe in Las Vegas angeschaut, das es bei unserem ersten Besuch noch nicht gab und hatten einen tollen Platz auf der Terasse mit Blick auf New York, New York und deren Achterbahn. Die Aussicht auf den Strip war toll und dass wir Mitte März draußen mit kurzer Hose am Abend sitzen konnten war auch sehr angenehm.
Sehr viel Zeit haben wir dieses Mal auch im The Venetian verbracht. Das ist der Komplex, wo Venedig nachgebaut ist. Man findet dort eine etwas kleinere Version vom Markusplatz und der Rialto-Brücke, innen und außen sind Kanale nachgebaut, wo man mit einer venezianischen Gondel fahren kann und sehr viele, sehr teure Geschäfte. Auch wenn wir dort nichts gekauft haben und auch im Casino nur ein paar wenige Dollar verspielt haben, war die Atmosphäre dort sehr schön.
Es gibt in Las Vegas sehr viele Shows, die man jeden Abend besuchen kann. Wir haben uns keine Show angeschaut, aber sind einen Abend zur Fremont Street Experience gefahren. Die Fremont Street liegt im alten Las Vegas etwas nördlich vom Rest und dort gibt es eine Straße die mit einem riesigen Bildschirm überspannt ist und dort wird jede Stunde eine Lichtershow mit Musik gezeigt. Da an diesem Tag auch noch St. Patricks Day war, ging da richtig die Post ab und wir mussten uns durch die Menschenmenge drücken.
Kurzer Abstecher zum Hoover Dam
Nach zwei Nächten in Las Vegas war es dann aber auch wieder Zeit weiter zu fahren und uns wieder auf die ursprüngliche Route 66 zu begeben. Auf dem Weg dorthin haben wir uns aber auch noch den Hoover Dam angeschaut. Damit nicht mehr der gesamte Verkehr über den Dam fahren muss, gibt es jetzt eine neue Brücke etwas oberhalb. Diese Brücke ist auch für Fussgänger zugänglich und wir konnten die ganze Länge drüber spazieren und tolle Fotos machen.
Weiter gehts durch Oatman
Wir hatten von Oatman gelesen, dass es eine Wild West Stadt ist, wo die früheren Packesel der Minenarbeiter noch wild rumlaufen und das beschreibt dieses Dorf wirklich perfekt. Es gibt eine Straße, die durch das Dörfchen führt und dort findet man einge Souvenir-Shops und Bars und auf der Straße selbst haben die Esel das sagen. Man kann in den Geschäften für 1 Dollar Eselfutter kaufen und die Tiere damit füttern. Sie lassen sich auch streicheln und gehen gaz gemütlich auf der von Autos befahrenen Straße spazieren. Man sieht wie die Autos hinter den Tieren hinterher schleichen und auf die Gelegenheit warten, an den Eseln vorbei zu fahren. Die Tiere sind sicher die größte Attraktion von Oatman und das sieht man so wirklich nicht alle Tage.
Von Oatman sind wir weiter gefahren nach Kingman. Auf dem Weg muss man über einen kleinen Pass und die Aussicht von der sehr wenig befahrenen Straße ist toll. Uns sind auch noch einige wilde Esel begegnet und auch ein Rind. Ob das wild war oder nicht, konnten wir nicht sagen. Auf jeden Fall war die Strecke super und gehört noch zum Teil der Route 66, das erhalten geblieben ist.
Kingman's Route 66 Museum
Kingsman ist eine der größten Städte an der wieder vorhandenen Route 66 und bietet auch ein Museum über die Straße. Das mussten wir uns anschauen.
Wir haben dort erfahren, dass es die Route 66 seit 1926 gibt und es eine wichtige Straße war um ganz USA zu durchqueren. In den 70iger Jahren wurden dann Strecken der Route 66 durch Autobahnen ersetzt und viele Abschnitte umbenannt. 1985 gab es keine Straße mehr die offiziell Route 66 hieß. Durch den Einsatz einiger Einheimischer, wurde ein Stück der Straße in Arizona wieder umbenannt in Historic Route 66 und darauf sind wir gefahren.
Es gibt hier wirklich noch einige sehr merkwürdig wirkende Geschäfte und Tankstellen, die ausschauen als wäre die Zeit stehen geblieben und man fühlt sich wie in den 60er oder 70er Jahren, wo die Route 66 zu den Must Do's der Amerikanern gehörte. Einmalig ist wohl das beste Wort um diese Geschäfte und Häuser zu beschreiben.
Seligman und Williams - noch zwei Orte an der Route 66
Auch diese beide Dörfer bieten so ihre Eigenheiten und man sollte sich auf jeden Fall ein paar Minuten Zeit nehmen dort zu bleiben und sich alles etwas genauer anzuschauen.
In Williams haben wir einige tolle Diner gefunden, die noch wie früher ausschauen. Dort kann man meist zu guten Preisen was richtig amerikanisches Essen und ist danach sicher richtig satt, weil die Portionen so groß ausfallen.
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