Mittwoch, 2. März 2016

Unsere ersten Schritte auf Hawai'i

Nach neun Stunden Flug sind wir gut in Honolulu, der Hauptstadt des Inselstaates Hawai'i, angekommen und schon nach diesen wenigen Tagen auf Oahu sind wir schon sehr begeistert.

Waikiki Beach - sehr viel Tourismus auf einem Fleck

Wir hatten uns auf der Insel Oahu schon im Voraus ein Hotel in Waikiki Beach gebucht. Leider gibt es auf Hawai'i nicht viele Jugendherbergen und die meiste bieten nur Mehrbettzimmer und das wollten wir vermeiden, daher haben wir uns nun für einfache 2 oder 3 Sterne Hotels entschieden. Das ist für uns nun schon sehr luxuriös und fühlt sich auch sehr nach Urlaub an.

Waikiki Beach ist die touritische Zone von Oahu, wo ein Hotel nach dem anderen steht und leider sind die Hotels sehr hoch und sehr nahe am Strand gebaut. Aus der Entfernung schaut es aus wie eine Großstadt direkt am Strand und so viel ist dort auch los. Wir hatten Glück mit dem Wetter, da im Moment auf Hawai'i im März eigentlich eher schlechtes Wetter sein soll. Wir hatten drei Tage mit viel Sonnenschein und rund 27 Grad.


Eine große Umgewöhnung nach Neuseeland ist, dass die Geschäfte nun hier in Waikiki Beach bis spät in die Nacht geöffnet sind. In Neuseeland waren nur die Lebensmittelgeschäfte länger geöffnet. Andere Geschäfte haben spätestens um 17.00 Uhr geschlossen. Hier kann man teils auch bis Mitternacht noch offene Shops finden.


Unser erster Tag entspannt am Strand

Den ersten Tag haben wir gleich genützt und haben den ganzen Tag am Strand von Waikiki verbracht. Überrascht hat uns das warme Wasser. Wir dachten eigentlich, dass der Pazifik immer kalt oder kühl ist, aber hier kann man ohne Probleme ins Wasser gehen. Sogar die Surfer sind ohne diese dunklen Wet-Suits unterwegs.


Der Strand ist in einigen Abschnitten sehr schmal, dann gibt es im Gegensatz dazu wieder große Lagunen. Man findet an diesem Küstenabschnitt wirklich sehr viele unterschiedliche Strände. Einige eignen sich sehr gut zum Schwimmen, andere zum Surfen und wieder andere zum Schnorcheln. Da versteht man warum so viele Touristen nach Waikiki kommen.
Am Abend durften wir uns noch eine Hula-Show anschauen, ebenfalls direkt an der Promenade von Waikiki. Diese Show wird dreimal in der Woche kostenlos für die Touristen angeboten und es war toll gleich am ersten Tag die Show sehen zu dürfen. Die drei Sängerinnen mit Gitarren haben typische Hawaiianische Lieder gesungen, teils in Englisch und teils in Hawaiianisch. Dazu haben Kinder und junge Frauen Hula getanzt.


Diamond Head - Wandern auf einem Vulkan

Nicht weit von Waikiki entfernt, gibt es einen erloschenen Vulkan auf den man raufwandern kann. Da wir das Wandern jetzt schon gewohnt sind, wollten wir uns das mal anschauen. Wir sind zu einer etwas blöden Tageszeit dorthin gekommen und so sind wir nicht wirklich gewandert, sondern eher in einer Schlange von Menschen rauf spaziert. Es hatte auch en bisschen was von einer Prozession.

Der Ausblick war dafür wirklich toll und nicht zu verpassen. Da kann man auch mal die Touristenmassen vergessen und es einfach genießen. Wir haben auch erfahren, dass der Name Diamond Head, von den Britischen Entedeckern stammt. Diese fanden unterhalb von diesem Vulkan Kristalle und dachten, sie haben Diamanten gefunden. Es waren aber keine. doch der Name ist geblieben.


Am Abend sind wir dan noch im Hard Rock Cafe einen richtigen Burger essen gegangen. Wir sind große Fans dieser Restaurant-Kette, die es ja mittlerweile fast weltweit gibt und es ist für uns immer wieder ein Highlight, wenn wir ein neues Hard Rock Cafe entdecken und dort essen können. Wir haben dort einen tollen Platz auf der Terrasse bekommen und es uns richtg schmecken lassen.


Pearl Harbor - ein wichtiges Mahnmal der Geschichte

Viele von euch haben sicher den Film Pearl Harbor gesehen, viele vielleicht auch nicht. Pearl Harbor ist ein großer Hafen, hier auf Oahu gleich neben Honolulu, der im zweiten Weltkrieg sehr wichtig war. Als die Japaner in den 40iger Jahren versucht haben mehr Macht im Pazific zu erlangen, haben die Amerikaner eine große Flotte an Kriegsschiffen, U-Booten und viele Flieger nach Pearl Harbor stationiert um die Japaner unter Kontrolle zu halten und eventuell angreifen zu können.

Leider ist es aber ganz anders gekommen und die Japaner haben am 7. Dezember 1941 einen Überraschungangriff auf Pearl Harbor durchgeführt. Dabei sind über 2300 Menschen ums Leben gekommen und sehr viele Kriegsschiffe der Amerikaner im Hafen versenkt. Ein Teil des Hafens ist nun eine Gedenkstätte und kann besucht werden und das würde ich auch jedem raten. Wir waren uns gar nicht sicher, ob wir hinfahren sollen, da man online überall gelesen hat, dass man meist über zwei Stunden warten muss, wenn man überhaupt rein kommt. Wir haben uns dann doch dafür entschieden und wir hatten Glück. Wir sind gleich rein gekommen und konnten alles besichtigen, was wir wollten.

Zwei der vielen versenkten Kriegsschiffe liegen noch unter Wasser im Hafen. Eines davon ist die USS Arizona, auf der fast 1200 Menschen gestorben sind. Man hat das Schiff nie geborgen und für die meisten dieser Menschen ist das Schiff zugleich auch eine Grabstätte geworden. Heute kann man das Arizona Memorial mit einem Schiff besichtigen. Dieses Memorial ist genau über dem Wrack gebaut worden und man kann hinunter auf das Wrack schauen. Man sieht auch immer wieder Öltropfen vom Wrack rauf kommen. Viele sprechen von Tränen, die nach diesen vielen Jahren immer noch vom Wrack austreten. Ebenfalls überwältigend ist, dass einige Soldaten die auf der USS Arizona stationiert waren und die Attacke der Japaner überlebt haben, angefragt haben, nach ihrem Tot ebenfalls auf dem Wrack beerdigt zu werden. Über 30 Anfragen gab es und ihre Urnen wurden von Tauchern ins Wrack gebracht, damit sie bei ihren Kameraden sein können. Die Besichtigung war sehr bewegend.


Wir haben dann auch noch ein U-Boot im Hafen besichtigt und durch einen Audio-Guide, haben wir einen guten Einblick ins Leben und Arbeiten auf diesem U-Boot bekommen. Das U-Boot Bowfin war eines der wenigen, auf dem es nie zu einem Unfall gekommen ist und das es ohne große Schäden bis zum heutigen Tag geschafft hat. Da war es interessant sich das mal anzuschauen.


Auf zur nächsten Insel

Heute haben wir die Insel Oahu auch schon wieder verlassen und sind mit der Hawaiian Airlines weiter auf die Insel Hawai'i, die von allen auch Big Island genannt wird, damit es zu keiner Verwechslung kommt. Mal schauen was die südlichste und größte Insel so zu bieten hat. Das berichten wir euch sicher bald wieder.


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